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Sportflugzeug bei Landung verunglückt

Hohenlockstedt Sportflugzeug bei Landung verunglückt

Ein Sportflugzeug ist bei seinem Landeanflug auf den Flugplatz „Hungriger Wolf“ in Hohenlockstedt (Kreis Steinburg) verunglückt. Die drei Insassen seien schwer verletzt worden, berichtete ein Sprecher der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein am Sonntag. Die verletzten Männer wurden mit Hubschraubern zu Krankenhäusern geflogen.

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 Ein Sportflugzeug vom russischen Typ Yak 18 liegt in Hohenlockstedt nach einer verunglückten Landung auf dem Kopf.

Quelle: dpa

Hohenlockstedt. Das Unglück hatte sich nach Angaben der Regionalleitstelle West um 15.14 Uhr ereignet. Nach Angaben von Augenzeugen soll ein Flugschüler mit an Bord gewesen sein, teilte die Leitstelle am Abend mit. Unklar sei, ob er die Maschine steuerte. Beim Landen, bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h, soll das Flugzeug mit den Rädern nicht richtig aufgesetzt haben. Statt nun die Maschine hochzureißen, habe der Pilot vermutlich das Steuer falsch bedient, so dass das Flugzeug mit dem Bug im Gras aufgeschlagen sei und sich überschlug, teilte die Polizei mit.

Experten haben Ermittlungen aufgenommen

Die Maschine war nach Angaben des Flugplatzes von einem Rundflug zurückgekehrt. Die Anlage wird unter anderem vom Itzehoer Luftsportverein genutzt. Nach dem Unfall haben Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ihre Ermittlungen begonnen. Ein Sachverständiger habe die Arbeit aufgenommen, sagte Behördensprecher Germout Freitag am Montag. Dazu gehöre neben der Befragung von Augenzeugen und – soweit schon möglich – des Piloten und der Mitflieger auch die Kontaktaufnahme mit Polizei und Feuerwehr.

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