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Ticketkauf für Flüchtlinge ohne Folgen

Staatsanwaltschaft Ticketkauf für Flüchtlinge ohne Folgen

Der Kauf von Bahn- oder Fährtickets für Flüchtlinge hat nach Ansicht der Lübecker Staatsanwaltschaft voraussichtlich keine Folgen für Helfer. „Wir prüfen in rechtlicher Hinsicht, ob dies eine Beihilfe-Handlung darstellt“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ralf-Peter Anders, am Dienstag.

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Die Polizei am Bahnhof in Lübeck.

Quelle: Daniel Reinhardt/ dpa

Lübeck. Selbst wenn dies zutreffe, werde die Behörde wegen Geringfügigkeit aber nicht ermitteln. „Wir wollen niemanden kriminalisieren und lassen die Kirche im Dorf.“ Zuvor hatten die „Lübecker Nachrichten“ darüber berichtet.

Auslöser der Prüfungen war nach Angaben von Anders ein Medien-Hinweis, wonach Flüchtlingshelfer einer Lübecker Initiative für die Weiterreise von Flüchtlingen nach Skandinavien sammelten. „Wir führen jedoch kein Ermittlungsverfahren“, betonte Anders.

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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