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ADAC hilft gestressten Autofahrern

Stauberater unterwegs ADAC hilft gestressten Autofahrern

Den Autofahrern in Schleswig-Holstein steht ein heißes Wochenende bevor. In Nordrhein-Westfalen fangen die Ferien an, in Dänemark ist Bettenwechsel, und überall sorgen Baustellen für Frust. Auf der A7 auf der Raststätte Brokenlande gibt es ab sofort eine mobile und stationäre Stauberatung.

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Der Stauberater versorgt gestresste Reisende mit Kartenmaterial, Getränken und kleinen Stofftieren.

Quelle: Thomas Eisenkraetzer

Großenaspe. Schon eine Woche vor Beginn der schleswig-holsteinischen Sommerferien kann es auf den Straßen eng werden. Auf der A7 auf der Raststätte Brokenlande hat der ADAC deshalb schon seine Stauberatung aufgebaut. Bis zum 9. September ist der Beratungsbus freitags von 13 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 18 Uhr besetzt. Zudem werden zwei mobile ADAC-Stauberater mit Motorrädern auf den Autobahnen unterwegs sein.

Ausbau der A7 läuft planmäßig

Hans-Jürgen Feldhusen (64), ADAC-Verkehrsvorstand, sieht dem Sommer mit gemischten Gefühlen entgegen. „Der bisherige Ausbau der A7 ist gut verlaufen“, sagt er. „Aber die momentane Situation der Infrastruktur im Land ist alles andere als positiv.“

ADAC: Immer eine Rettungsgasse lassen

Doch viel Jammern hilft jetzt nicht, der Verkehr ist da. „Auch wir kommen mit unseren Motorrädern nicht immer durch“, sagt Stauberater  Hauke Nohns, „denn viele Autofahrer vergessen es, stets eine Rettungsgasse freizulassen.“ Wenn die Autos stehen, informiert Nohns über Unfälle, verteilt Straßenkarten oder Wasser. Für die Kinder hat er kleine Kuscheltiere, coole Sonnenbrillen oder Malbücher dabei.

Vor jeder Tour Getränke einpacken

Der mobile Stauberater rät: „Getränke sind im Sommer immer ein Muss“, sagt er. Auch Spiele, Bücher, Hör-CDs für Kinder gehören bei Familien unbedingt ins Auto. Am wichtigsten sei jedoch Gelassenheit. „Wenn der Weg das Ziel ist, und ich schon in Urlaubslaune im Auto sitze, kann einen eigentlich nichts erschüttern.“ Zudem sollte man antizyklisch fahren und daran denken, dass Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 2,20 Meter im Baustellenbereich nicht links fahren dürfen.

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Ein Artikel von
Kristiane Backheuer
Lokalredaktion Kiel/SH

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