16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Perseidenschauer über Schleswig-Holstein

Sternschnuppen-Nacht Perseidenschauer über Schleswig-Holstein

Zahlreiche Himmelsgucker haben in der Nacht zum Donnerstag einen besonderen Schauer von Sternschnuppen erlebt. Der Strom der Perseiden erreichte seinen Höhepunkt Astronomen zufolge zwischen 2.00 und 4.00 Uhr.

Voriger Artikel
Fußgängerin nach Verkehrsunfall verstorben
Nächster Artikel
Hotelrechnung in Heide geprellt

Am Falckensteiner Strand war der Strom der Perseiden klar zu erkennen.

Quelle: Henry Krasemann

Kiel. Während der Sternschnuppenstrom der Perseiden in vielen Teilen Schleswig-Holsteins gut zu sehen gewesen war, hatten Beobachter in anderen Teilen von Deutschland weniger Glück. Mancherorts war es recht verhangen. „Leider waren relativ viele Wolken unterwegs“, sagte Astronom Andreas Hänel, der das Planetarium in Osnabrück leitet. Die Sternschnuppen, die trotzdem zu sehen waren, seien aber sehr eindrucksvoll gewesen. „Die sausten über den Himmel, es gab einige ganz helle.“

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-150813-99-06789_large_4_3.jpg

Auf dem Feldberg im Taunus hatten die Himmelsgucker einen guten Blick.

Zur Bildergalerie

Die Perseiden könne man noch eine Woche lang beobachten, die Zahl werde aber geringer, erklärte Hänel. Ursache für das Phänomen sind Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die auf seiner Bahn um die Sonne fliegen. Die Erde kreuzt diese stets Mitte August. Die Perseiden sähen zwar nicht anders aus als andere Sternschnuppen. „Man sieht halt deutlich, dass es ein Strom ist — das heißt, dass die alle von einem Punkt am Himmel kommen“, erklärt Rainer Kresken von der Europäischen Weltraumagentur Esa.

Das nächste spektakuläre Himmelsschauspiel wird es vom 7. bis 17. Dezember zu sehen geben — der Sternschnuppenstrom der Geminiden. Der werde wahrscheinlich sogar noch intensiver als der Perseidenschauer, sagte Hänel. „Doch wer legt sich im Dezember schon gern raus?“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3