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Die Iris-Stiftung kam auf den ersten Platz

Stifterpreis Die Iris-Stiftung kam auf den ersten Platz

Sie sind der soziale Kitt der Gesellschaft: In Schleswig-Holstein gibt es 750 Stiftungen. Drei erhielten am Sonnabend in Neumünster am Stiftungstag den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Stifterpreis aus den Händen von Ministerpräsident Torsten Albig und Landespastor Heiko Naß, Vorsitzender des Stiftungstages.

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Ministerpräsident Torsten Albig (links) gratuliert Heidelore und Hans Helmut Vollert von der Iris-Stiftung zum ersten Preis.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Neumünster. Mit der zum fünften Mal ausgegebenen Auszeichnung wolle man das herausragende Engagement für den Gemeinsinn würdigen und weitere Bürger motivieren, Stiftungen zu gründen, so Albig: „Wir feiern die Fähigkeit der Gesellschaft, füreinander da zu sein.“ Der erste Preis (5000 Euro) ging an die Iris-Stiftung, die sehbehinderten und blinden Menschen hilft. Der frühere Schleswiger Richter Helmut Vollert gründete die Stiftung 2003, weil er als Blinder selbst mehrere Lehrgänge am Iris-Institut in Hamburg absolviert und festgestellt hatte, dass öffentliche Kostenträger sich oft weigerten, Leidensgenossen angemessen zu unterstützen.

Das sind die Preisträger des Stifterpreises 2016 in Schleswig-Holstein.

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Die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission (Rendsburg) kam auf den zweiten Platz (3000 Euro). Diese fördert mit ihren finanziellen Mitteln und Möglichkeiten die Deutsche Seemannsmission, die Seeleute in vielen Häfen und Einrichtungen betreut. 2011 wurde die Bürgerstiftung Nortorfer Land gegründet, der die Jury den dritten Platz (2000 Euro) zuerkannte. Mit dem „FerienLeseClub“ ging das erste Projekt 2013 an den Start.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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