25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Papas an die Bücher

Stiftung Lesen Papas an die Bücher

Das Projekt „Mein Papa liest auch vor!“ von der Stiftung Lesen startete am Mittwoch in Schleswig-Holstein mit einem Vorlesenachmittag mit Ministerpräsident Torsten Albig. Berufstätigen Vätern soll so der Einstieg in das Vorlesen erleichtert werden. In anderen Bundesländern ist das Angebot bereits beliebt.

Voriger Artikel
Helmut Schmidt erfolgreich operiert
Nächster Artikel
Schleusenbau gerät ins Stocken

Schirmherr Torsten Albig ging mit gutem Beispiel voran und las Kindern aus dem Kinderhaus Domänental in Kronshagen vor.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. 30 Prozent aller Eltern lesen ihren Kindern laut Stiftung Lesen nicht regelmäßig vor. „Und wenn vorgelesen wird, dann fast immer von den Müttern“, sagte Sabine Uehlein, Geschäftsführerin der Stiftung Lesen. Dabei sei das Vorlesen ein wichtiger Grundstein für die Bildung der Kinder. „Vorlesen ist aber nicht nur für die Bildung wichtig, sondern bringt auch die Familie näher zusammen“, so Uehlein. Das Projekt „Mein Papa liest auch vor!“ will die Väter dort erreichen, wo sie am meisten Zeit verbringen: Am Arbeitsplatz. Registrierte Unternehmen erhalten wöchentlich eine neue Vorlesegeschichte für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, die allen Mitarbeitern über das firmeninterne Intranet zur Verfügung gestellt wird. Dadurch sollen die berufstätigen Väter zum Vorlesen animiert werden.

Durch die Zusammenarbeit mit Kinderbuchverlagen und die dreijährige Projektförderung der Schleswig-Holsteinischen Sparkassen konnte die Stiftung Lesen ein abwechslungsreiches und vor allem kostenloses Angebot schaffen.

Mit 1200 registrierten Unternehmen in neun weiteren Bundesländern versorgt das Angebot bereits drei Millionen Mitarbeiter mit Geschichten. „Beim Vorlesen bekommen die Kinder zum ersten Mal in ihrem Leben die Möglichkeit, in eine neue Realität einzutauchen“, sagte Schirmherr Albig. Er selbst habe seinen Kindern damals besonders gerne Geschichten vorgelesen, die ihm selbst auch gefielen wie „Das Dschungelbuch“. „Mein Sohn schlief meist sehr schnell ein und ich habe trotzdem weitergelesen, weil es so spannend war“, sagte der Ministerpräsident lachend.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
KN-KSV-Liveticker

Verfolgen Sie alle Spiele von Holstein Kiel im KN-KSV-Liveticker.

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Schleswig-Holstein 2/3