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Kampf gegen Jakobskreuzkraut erfolgreich

Stiftung Naturschutz Kampf gegen Jakobskreuzkraut erfolgreich

Mit einer landesweiten Mäh-Offensive hat die Stiftung Naturschutz das giftige Jakobskreuzkraut in Schleswig-Holstein eingedämmt. Knapp 400 Hektar, das doppelte der Fläche von Monaco, der betroffenen Flächen seien noch vor der Blüte gemäht worden, teilte die Stiftung am Dienstag in einer ersten Zwischenbilanz mit.

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Mit einer landesweiten Mäh-Offensive hat die Stiftung Naturschutz das giftige Jakobskreuzkraut in Schleswig-Holstein eingedämmt. Knapp 400 Hektar, das doppelte der Fläche von Monaco, der betroffenen Flächen seien noch vor der Blüte gemäht worden, teilte die Stiftung am Dienstag in einer ersten Zwischenbilanz mit.

Quelle: dpa

Molfsee. „Wir sind da auf einem verdammt guten Weg“, sagte Geschäftsführer Walter Hemmerling. Auf knapp der Hälfte der betroffenen Flächen wurde die giftige Wildpflanze nach Angaben der Stiftung entfernt.

Das Jakobskreuzkraut hat sich in den vergangenen Jahren vor allem auf Naturschutzflächen stark vermehrt. Weil Bienen nach der Rapsblüte im Mai zu wenig andere Nahrung finden, weichen sie auf die eigentlich für sie unattraktive Giftpflanze Jakobskreuzkraut aus. Damit können Giftstoffe in den Sommerhonig gelangen, die auch für den Menschen gefährlich sind. Die Pflanze kann auch bei Pferden und Rindern zu tödlichen Vergiftungen führen.

Weil man die Brutstätten der beheimateten Tiere jedoch schützen wolle, dürfe man jedoch nicht blind darauf losmähen, sagte Hemmerling. „Dort wo noch Laubfrösche wandern oder Wiesenvögel auf den Flächen brüten, startet die Bekämpfung erst in dieser Woche“, sagte er. Eine zweite Kampagne ist im Spätsommer geplant.

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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