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Weniger Storchen-Paare brüten bei uns

Störungen an Brutnestern Weniger Storchen-Paare brüten bei uns

In Schleswig-Holstein haben in diesem Jahr nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) weniger Weißstörche gelebt als noch im vergangenen Jahr. Beobachter zählten in diesem Jahr insgesamt 269 Paare, wie der Verband am Donnerstag mitteilte.

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In Schleswig-Holstein haben in diesem Jahr nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) weniger Weißstörche gelebt als noch im vergangenen Jahr.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Bergenhusen. 2014 registrierten Naturschützer noch 293 Paare zwischen Nord- und Ostsee. 207 Paare (2014: 217) zogen im Norden Nachwuchs auf. In ihren Nestern wurden insgesamt 502 Jungstörche flügge. Das waren 18 weniger als im Vorjahr.

Nach den Beobachtungen der Naturschützer brüteten im nördlichsten Bundesland weniger sogenannte Ostzieher, die über den Bosporus nach Afrika fliegen. Dafür kamen mehr Tiere nach Schleswig-Holstein, die in Südspanien überwintern. Sie brauchen nur bis zu 14 Tage von ihren Winterquartieren im Süden bis in ihre Brutgebiete im Norden. Bis nach Afrika und umgekehrt benötigen die Tiere dagegen rund 60 Tage.

Nabu-Gebietsbetreuer Jörg Heyna zeigte sich besorgt über zunehmende Störungen an den Brutnestern. Die Zahl der Drohnen, die Flugmanöver auch über Brutnester vollführten, habe zugenommen. „Dies sind Störungen bei der Brut, die zu Brutausfällen führen“, sagte er.

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