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Störungen bei Vodafone und Kabel Deutschland

Mobilfunk Störungen bei Vodafone und Kabel Deutschland

Bei Vodafone und Kabel Deutschland gibt es offenbar eine Störung in ganz Deutschland. Viele Nutzer beschweren sich in sozialen Netzwerken wie Twitter darüber, dass das Internet plötzlich nicht mehr ginge. Auch Nutzer in Kiel sind betroffen. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps.

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Störungen beim Mobilfunkanbieter Vodafone

Quelle: dpa

Kiel. Laut der Website "Alle Störungen" hat der Mobilfunk-, DSL- und Festnetzanbieter Vodafone derzeit Störungen im Netzempfang. Im Forum der Seite sind enstsprechende Meldungen von Nutzern plötzlich in die Höhe geschnellt. Aus der Störungskarte ist ersichtlich, dass auch Kiel betroffen ist.

Die Störungen teilen sich wie folgt auf: Festnetz Internet: 35%; Mobiltelefon: 32%;Festnetz-Telefon: 31%.


Das sagt die Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein macht darauf aufmerksam, dass der Verbraucher das Recht hat, seine Rechnung anteilig um den Betrag zu kürzen, für den der Anbieter durch den Ausfall keine Leistung zur Verfügung gestellt hat. Dies werde in der Regel allerdings nur ein relativ kleiner Betrag sein, da die Netzausfälle bisher maximal zwei Tage betragen haben. Eine solche Kürzung sollte der Verbraucher schriftlich gegenüber dem Anbieter mitteilen. In der Vergangenheit hätten sich die Anbieter aber relativ kulant gezeigt und sogar „großzügigere“ Gutschriften veranlasst.

Einen darüber hinausgehenden Schadensersatzanspruch werde der Verbraucher nicht haben. Es werde immer wieder die Frage gestellt, ob Schadensersatz für ein entgangenes Geschäft beansprucht werden kann, weil beispielsweise ein solches aufgrund des Netzausfalls nicht zustande gekommen ist. Die Anbieter haben in der Regel in den AGB eine Klausel, in der ein solcher Anspruch für Privatkunden ausgeschlossen ist.

Auch ein Sonderkündigungsrecht lasse sich grundsätzlich nicht aus einer einmaligen Störung bzw. einem Netzausfall ableiten. Lediglich wenn Verbraucher mehrmalige Störungen/Ausfälle zu verzeichnen haben, ergebe sich gegebenenfalls ein Recht auf Sonderkündigung. In diesen Fällen solle der Verbraucher die Störungen protokollieren und diese dem Anbieter mitteilen. Gelinge es dem Anbieter dann innerhalb einer zuvor gesetzten Frist von 14 Tagen unter Androhung der Kündigung nicht, eine stabile Leitung herzustellen, könne der Verbraucher die Sonderkündigung erklären.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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