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Finanzkrach um das „Eisenschwein“

Streit Finanzkrach um das „Eisenschwein“

Die Gemeinde Schacht-Audorf plant, das 1,08 Tonnen schwere Riesenrad von Frank Dose zu kaufen. Das jedenfalls hat Bürgermeisterin Sabrina Jacob (SPD) gesagt und dafür prompt Kritik geerntet.

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Für eine sichere Straßenlage wurden am Hinterrad Stützräder montiert. Unter Frank Doses Sattel wurde ein Bierkasten als Treibstoffhalter montiert..

Quelle: Beate König

Schacht-Audorf. Die Gemeinde Schacht-Audorf plant, das 1,08 Tonnen schwere Riesenrad von Frank Dose zu kaufen. Das jedenfalls hat Bürgermeisterin Sabrina Jacob (SPD) gesagt und dafür prompt Kritik geerntet.

Beate Nielsen (CDU) legt sich quer: „Darüber gibt es keinen Beschluss. Die CDU ist dagegen.“ Die Ortsverbandsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Nielsen pocht auf die Form: „Der Ankauf ist noch nie in den Gremien der Gemeinde Thema gewesen. Darüber zu sprechen, ist voreilig.“ Es habe bislang lediglich ein Gespräch der Fraktionsspitzen gegeben, in dem es um den möglichen Kauf des Rades gegangen sei. Dieses Gespräch habe im September 2016 stattgefunden, nachdem Dose zum Weltrekordversuch mit dem Rad gestartet war. „Damals habe ich dem Ankauf nicht zugestimmt, sondern gesagt, dass ich es in der Fraktion besprechen will“, erinnerte sich Nielsen.

Die Bürgermeisterin zeigte sich erstaunt über die Reaktion der CDU-Spitzenfrau: „Frau Nielsen hat im Gespräch zugestimmt“, ist sich Sabrina Jacob sicher. Mehr noch: Sie sieht die mündliche Absprache als verbindlich an.

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