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Mann gesteht Messerattacke auf Mitbewohner

Streit um Nachtruhe Mann gesteht Messerattacke auf Mitbewohner

Im Streit um die Nachtruhe soll ein 26-jähriger Asylbewerber in einer Gemeinschaftswohnung in Bad Bramstedt auf einen Mitbewohner eingestochen haben. Vor dem Kieler Landgericht gestand der Angeklagte am Freitag die Messerattacke. Er habe Angst gehabt und bereue die Messerattacke, sagte er.

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Vor dem Landgericht gestand der Angeklagte die Messerattacke auf seinen Mitbewohner.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Ohne Alkohol wäre das nicht passiert, sagte der aus dem Irak stammende Kurde. Die Anklage wirft ihm versuchten Totschlag und Körperverletzung vor. Demnach stach der Angeklagte am 10. September 2016 nach einem kurzen Handgemenge auf den Mitbewohner ein, der ihn um 2 Uhr zur Nachtruhe aufgefordert habe.

Der 26-Jährige habe dem Mitbewohner aus Wut zunächst einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. Als der Angegriffene ihn daraufhin zu Boden gestoßen habe, holte der Angeklagte nach Darstellung der Anklage ein Küchenmesser und stach dem Mann zweimal in den Rücken. Die 20 Zentimeter lange Klinge sei aber an dessen Rippen abgeprallt. Der Angegriffene habe dem 26-Jährigen das Messer entwinden können.

Der Angeklagte floh nach eigenen Angaben nach München und wollte von dort nach Italien. Er wurde aber festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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