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Hamburg schafft Elbsand vor Helgoland

Stromelbe Hamburg schafft Elbsand vor Helgoland

Hamburg will wegen historisch niedriger Wasserstände in der Elbe zusätzliche Mengen an Hafenschlick aus der Hamburger Stromelbe in der Nordsee vor Helgoland bringen. Hamburg habe beantragt, bis zu einer weiteren Million Kubikmeter Sediment wegbringen zu dürfen, teilte das Umweltministerium am Freitag in Kiel mit.

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Vor Helgoland soll ein weitere Million Kubikmenter Sand aus der Elbe in Hamburg gebracht werden.

Quelle: dpa/Marcus Brandt

Hamburg/Kiel. Damit erhöht sich die Menge für das laufende Jahr auf maximal zwei Millionen Kubikmeter. Mit dem Ausbaggern der Stromelbe soll der Zugang zum Hafen sichergestellt werden. „Die Probleme im Hamburger Hafen für die Schifffahrt sind akut: Deswegen hilft Schleswig-Holstein Hamburg“, sagte Minister Robert Habeck (Grüne).

Habeck fordert nachhaltige Lösung für Tideelbe

Zwar werde mit den zusätzlichen Mengen für dieses Jahr die genehmigte Gesamtmenge von 6,5 Millionen Kubikmetern noch nicht erreicht, bis Ende 2015 würden aber bereits 5 Millionen Kubikmeter verbracht sein, sagte Habeck. „Es wird höchste Zeit für eine nachhaltige Lösung für die Tideelbe.“ Diese müsse Strombau- und Sedimentmanagementmaßnahmen sowie die Schadstoffreduzierung aus dem Einzugsgebiet umfassen. Hamburg und Schleswig-Holstein hatten 2013 eine Vereinbarung für eine Übergangslösung im Umgang mit dem Schlick aus dem Hamburger Hafen getroffen, die ein im Jahr 2008 erteiltes Einvernehmen fortsetzt.

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Aktion von Umweltschutzorganisationen gegen die Elbvertiefung.

Nach eineinhalb Jahren intensiver Diskussion über die Zukunft der Tideelbe haben sich rund 40 Behörden, Vereinigungen, Interessengruppen, Kammern und Kommunen auf einen gemeinsamen Ergebnisbericht verständigt.

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