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Bevölkerungszahl im Land nahezu konstant

Studie Bevölkerungszahl im Land nahezu konstant

Die Einwohnerzahl Schleswig-Holsteins verändert sich nach Prognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bis 2035 kaum. Demnach sollen im Vergleich zu 2015 20 Jahre später 0,1 Prozent weniger und damit insgesamt 2 854 798 Menschen im nördlichsten Bundesland leben.

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Die Bevölkerungszahlen im Norden sind nahezu konstant.

Quelle: Sönke Ehlers

Kiel/Köln. Bundesweit werde die Zahl um eine Million auf mehr als 83 Millionen steigen, hieß es. Als Gründe nennt das Wirtschaftsinstitut auf seiner Internetseite eine höhere Geburtenrate und eine stärkere Zuwanderung.

Während Schleswig-Holstein gemeinsam mit Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen zur Gruppe mit nahezu konstantem Bevölkerungsstand gehört, legt das benachbarte Hamburg deutlich zu. Die Hansestadt wächst den IW-Prognosen zufolge bis 2035 um rund 162 000 Einwohner auf fast zwei Millionen Menschen und hat damit den zweitgrößten Anstieg aller Bundesländer: 9,1 Prozent. Nur in Berlin soll die Bevölkerung noch stärker zunehmen (14,5 Prozent).

Sieben der 16 Bundesländer verlieren der Studie zufolge Einwohner. Das gelte vor allem für ostdeutsche Flächenländer: Am meisten gehe die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt (10,6) und Thüringen (10,2) zurück. Über die am Freitag veröffentlichten Daten hatte zuvor die Funke Mediengruppe berichtet.

Von dpa

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