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Sinkende Ausbildungschancen für Hauptschüler

Studie Sinkende Ausbildungschancen für Hauptschüler

Die Ausbildungschancen für Schüler mit Hauptschulabschluss haben sich in Schleswig-Holstein einer Studie zufolge in den letzten Jahren verschlechtert. Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten Ländermonitor für berufliche Bildung der Bertelsmann Stiftung hervor.

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Kiel/Gütersloh. Er hat erstmals die Ausbildungssituation in den 16 Bundesländern vergleichend untersucht. So begannen 2005 im Norden 48 Prozent der Bewerber mit maximal Hauptschulabschluss eine betriebliche oder vollzeitschulische Ausbildung. 2013 waren es 37 Prozent. „Damit weist Schleswig-Holstein den niedrigsten Wert aller Bundesländer auf“, heißt es. Der Bundesschnitt betrug 51 Prozent.

Laut Studie haben Jugendliche ohne deutschen Pass im Norden weit schlechtere Chancen, direkt eine Ausbildung aufzunehmen als ihre deutschen Altersgenossen. Von denen begannen 66 Prozent direkt eine Ausbildung, bei ausländischen Bewerbern 45 Prozent. Die besten Chancen haben ausländische Bewerber in Mecklenburg-Vorpommern (89 Prozent), die schlechtesten bietet Bremen (41 Prozent). Je höher der Schulabschluss, desto geringeren Einfluss hat die Nationalität. Die Erfolgsquote für den Start einer Ausbildung ausländischer Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife liegt in Schleswig- Holstein mit 99 Prozent so hoch wie bei deutschen Bewerbern.

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