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Nabu sucht Zählhelfer

Stunde der Wintervögel Nabu sucht Zählhelfer

Der Nabu sucht Helfer für seine Zählaktion „Stunde der Wintervögel“. Freiwillige sollen am Wochenende eine Stunde lang die Vögel in Gärten, an Futterhäuschen, auf dem Balkon oder im Park zählen. Ziel ist nach Angaben des Naturschutzbundes, ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt zu erhalten.

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Steht bei der "Stunde der Wintervögel" des Nabu im Fokus: Der Stieglitz.

Quelle: Patrick Seeger/dpa

Neumünster. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern darum, Häufigkeiten und Trends von Populationen zu ermitteln. Besondere Aufmerksamkeit widmen die Naturschützer in diesem Jahr dem Stieglitz. Er ist Vogel des Jahres 2016. Sein Bestand nimmt den Angaben zufolge deutschlandweit stark ab.

Die Zählaktion läuft vom 8. bis 10. Januar und findet bereits zum sechsten Mal in Deutschland statt. In Schleswig-Holstein hatte im vergangenen Jahr der Spatz bei der „Stunde der Wintervögel“ den Schnabel vorn: Er war in fast jedem Garten zuhause. Der bundesweit am häufigsten gezählte Siedlungsvogel war die Kohlmeise. Im nördlichsten Bundesland beteiligten sich damals mehr als 2600 Freiwillige an der Wintervogelzählung. Sie erfassten rund 70 000 Gartenvögel.

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Recherchen von Naturschützern
Foto: Der Rotmilan ist besonders gefährdet. Die Vogelschutzwarten empfehlen daher einen besseren Schutz: Windräder sollten einen Mindestabstand von 1500 Metern zum Nest haben.

Nach Recherchen von Naturschützern werden Nester von Rotmilanen oder Schreiadlern zerstört, wenn die Tiere ein Hindernis für den Bau von Windkraftanlagen sein könnten. Ein Vorwurf, den der Bundesverband Windenergie vehement zurückweist.

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