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Viele Feuerwehreinsätze in und um Hamburg

Sturmtief "Eckhart" Viele Feuerwehreinsätze in und um Hamburg

Die Feuerwehr im Norden musste wegen starker Böen zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Ein Gerüst drohte umzukippen, ein Baum fiel auf ein Haus, Bauzäune wurden umgeweht. Vor allem das Hamburger Stadtgebiet war betroffen.

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Im nördlichen Hamburg war die Feuerwehr am Sonnabend im Dauereinsatz.

Quelle: Jens Wolf/dpa

Hamburg/Pinneberg. Starke Windböen haben am Sonnabend für mindestens 100 Feuerwehreinsätze in Hamburg und im Landkreis Pinneberg gesorgt. Allein in der Hansestadt verursachte das Sturmtief „Eckhart“ zwischen 6 und 13.30 Uhr mehr als 70 wetterbedingte Einsätze, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Dachteile lösten sich, Bäume stürzten um, Äste knickten ab, Bauzäune und Reklameschilder wurden umgeweht. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

Im Stadtteil Sasel fielen Teile eines Baums auf ein Haus, wie der Feuerwehrsprecher mitteilte. Am Dach des Gebäudes entstand Sachschaden. Im Schanzenviertel drohte ein Baugerüst über eine Länge von 50 Metern umzustürzen. Die Höhenretter der Feuerwehr und die Einsatzkräfte konnten das Gerüst sichern. Betroffen war den Angaben zufolge vor allem das Stadtgebiet nördlich der Elbe.

Die Windböen erreichten teilweise eine Geschwindigkeit von bis zu 80 Kilometern pro Stunde, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg sagte. Schwere Sturmböen an der mecklenburgischen Ostseeküste hatten sogar teils Geschwindigkeiten von 90 Kilometern pro Stunde. Der Wind sollte sich bis zum Abend abschwächen. Das Wochenende soll den Angaben zufolge aber windig bleiben: Am Sonntagmorgen werde der Wind wieder zunehmen, hieß es.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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