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Konflikt ums Kiten Surfer attackieren Minister

Der Streit über das Kitesurfen im Nationalpark Wattenmeer verschärft sich erneut. Die Sportler warten nach eigener Aussage noch auf konkrete Erläuterungen aus dem Umweltminsiterium.

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Der Streit über das Kitesurfen im Nationalpark Wattenmeer verschärft sich erneut.

Quelle: Ulf Dahl (Symbolfoto)

Kiel. Der Streit über das Kitesurfen im Nationalpark Wattenmeer verschärft sich erneut. „Die Verbände und Vereine warten weiterhin auf eine plausible (…) Begründung, warum es dem Minister so wichtig ist, dass es spezielle Kitezonen gibt“, heißt es nach zwei Treffen von Umweltminister Robert Habeck (Grüne) und Vertretern der Kite-Szene seitens des Kitesurfing-Netzwerk-Teams „Love it like a local“. „Solange die Begründung fehlt, bedarf es keiner weiteren Gespräche“, sagte Netzwerk-Sprecher Martin Motzek.

Hintergrund des Konflikts ist ein Vorstoß der Landesregierung, das Kitesurfen im Nationalpark vom Bund aus Naturschutzgründen beschränken zu lassen. Direkt im Anschluss an die ersten Treffen zwischen Umweltminister und den Vertretern von Wassersportschulen, Kite-Industrie und Surfverbänden hatte es noch geheißen, die beiden Fronten hätten sich angenähert und wollten miteinander im Gespräch bleiben.

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