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Deutscher Tourismuspreis für Schlafstrandkorb

TASH Deutscher Tourismuspreis für Schlafstrandkorb

Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) und ihre Partner haben am Donnerstag den Deutschen Tourismuspreis in Dortmund erhalten: Der Schlafstrandkorb holte den ersten Preis der Jury und den Publikumspreis.

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Der Schlafstrandkorb hat gleich doppelt gepunktet: Er erhält den deutschen Tourismuspreis in den Kategorien Preis der Jury und Publikumspreis.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel/Dortmund.  In der Argumentation hieß es: Schleswig-Holsteins Touristiker haben den typisch deutschen Strandkorb aufgemöbelt und in ein buchbares Glücksangebot umgewandelt, das treffsicher eine Sehnsucht stillt. Auch die Internetnutzer waren überzeugt: 34 Prozent der insgesamt 3.088 abgegebenen Stimmen stimmten für den Schlafstrandkorb. Platz 1.

Die ersten Strandkörbe wurden in diesem Sommer aufgestellt. 1,30 Meter mal 2,40 Meter misst das 200 Kilogramm schwere Stranddomizil. Mit einem dicken Tau lässt es sich je nach Sonnenstand drehen. Eine Nacht kostet je nach Standort zwischen 29 und 95 Euro. Tagsüber kostet der Spaß 15 Euro. Im Ostseebad Lübeck-Travemünde kommt neben den 39 Euro pro Nacht noch eine Übernachtungskurtaxe von 5,60 Euro für zwei Personen dazu. Dafür kann man den Korb von 18.00 Uhr bis 10.00 Uhr am nächsten Morgen nutzen. «Das ist wie im Hotel, schließlich muss ja das Bettzeug frisch bezogen und der Korb für die nächsten Gäste hergerichtet werden», sagt Strandkorbvermieterin Charlotte Seipel. Sie versorgt die Gäste mit Handtüchern, Taschenlampe und gegen Pfand einem Schlüssel für das Sanitärgebäude an der wenige Schritte entfernten Promenade.

Hergestellt werden die Schlafstrandkörbe in einer Einrichtung der Stiftung Leben im Kreis Dithmarschen. Gut 30 Mitarbeiter bauen eine Woche lang daran, wie Stiftungsvorstand Dorothee Hunfeld sagt. Die Kosten belaufen sich auf knapp 6000 Euro pro Exemplar. Zum kommenden Sommer soll die Serienproduktion starten.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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