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Bundeswehr wirbt um besseres Image

Tag der offenen Tür Bundeswehr wirbt um besseres Image

Fallschirmspringen und Hindernislauf: Mit bunten Aktionen hat sich die Bundeswehr bei einem Tag der offenen Tür um Nachwuchs bemüht. Skandale um ein falsches Traditionsverständnis und die Abschaffung der Wehrpflicht haben der Armee zuletzt stark zugesetzt.

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Der Tag der Bundeswehr lockte 5000 Besucher an den Plöner Standort.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Fallschirmspringer landen auf dem Sportplatz, Marineinfanteristen robben durch den Hindernisparcours, gut getarnte Aufklärer verschmelzen mit dem Gelände, Sanitäter retten Verwundete in einer Gefechtsübung – an zahlreichen Stationen haben Soldaten aller drei Streitkräfte in der Plöner Marineunteroffizierschule ihr Können demonstriert. Der Tag der Bundeswehr, der am Sonnabend an 16 Standorten in ganz Deutschland auf die Beine gestellt wurde, lockte über 5500 Besucher auch in die Kreisstadt.

Über 1000 Soldaten von verschiedenen Einheiten aus ganz Schleswig-Holstein absolvierten dabei eindrucksvolle Übungsszenarien. Vizeadmiral Rainer Brinkmann erklärte im Gespräch den Hintergrund des aufwändigen Aktionstages: „Wir wollen die Bundeswehr fest in der Gesellschaft verankern. Dazu gehört, die Bürger zu informieren, wer wir sind und was wir sind.“ Nach der Aussetzung der Wehrpflicht sei ein Teil dieses Erfahrungsaustausches und Dialogs durch die vielen persönlichen Verbindungen in die (Zivil-) Gesellschaft verloren gegangen. Gerade in der aktuellen Diskussion um ein falsches Traditionsverständnis müsse sich die Truppe als offene pluralistische Gemeinschaft positionieren und Transparenz erzeugen, so Brinkmann.

Zugleich sei der Tag der Bundeswehr auch eine gute Möglichkeit, die Bandbreite der beruflichen Ausbildungen darzustellen. Brinkmann: „Natürlich wollen wir mit diesen Veranstaltungen auch für den Arbeitsplatz in der Bundeswehr und um neue Rekruten werben.“

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Dirk Schneider

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