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Sportmangel: Schleswig-Holsteiner häufig krank

TK-Studie Sportmangel: Schleswig-Holsteiner häufig krank

In Norddeutschland ist laut einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse rund die Hälfte der Menschen sportlich aktiv. Die andere Hälfte bezeichnet sich als Sportmuffel. Schleswig-Holsteiner seien darüber hinaus im Jahr durchschnittlich 16,8 Tage krankgeschrieben. Ein hoher Wert.

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Mehr Bewegung gefragt: Fahrradfahren gehört zu den beliebtesten Sportarten der Schleswig-Holsteiner, die insgesamt ein gespaltenes Verhältnis zum Sport haben.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Kiel. 30 Prozent der Norddeutschen (aus den norddeutschen Bundesländern von Niedersachsen bis Mecklenburg-Vorpommern) geben demnach an, ein bis drei Stunden wöchentlich Sport zu treiben. 16 Prozent bewegen sich sogar drei bis fünf Stunden. 33 Prozent sind dagegen wenig aktiv, 17 Prozent treiben gar keinen Sport.

Der Grund dafür scheint laut Studie eindeutig: Jeder Zweite gibt an, sein beruflicher Alltag strenge ihn so sehr an, dass die abendliche Entspannung auf dem Sofa obligatorisch sei. Erschwerend kommt hinzu, dass 40 Prozent auch am Arbeitsplatz zumeist sitzen.

"Fehlzeiten in Schleswig-Holstein hoch"

"Es ist klar, dass ein Körper, der nicht regelmäßig bewegt wird, irgendwann zu gesundheitlichen Probleme führt. Nicht ohne Grund sind die Fehlzeiten in Schleswig-Holstein überdurchschnittlich hoch", sagt Dr. Johann Brunkhorst, Leiter der TK in Schleswig-Holstein. 16,8 Tage waren TK-Versicherte im Jahr 2015 krankgeschrieben. Häufigste Ursache: Muskell oder Knochenprobleme.

Um dem vorzubeugen sind bei Schleswig-Holsteinern einige Sportarten besonders beliebt: Fitness und Radfahren sowie Wandern, Laufen und Nordic Walking.

Studie: Beweg dich, Deutschland!

Für die Studie "Beweg Dich, Deutschland!" befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Januar 2016 im Auftrag der TK zum dritten Mal einen bevölkerungs-repräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrem Bewegungsverhalten.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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