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Tierpark Hagenbeck - Wiedereröffnung unklar

Vogelgrippe Tierpark Hagenbeck - Wiedereröffnung unklar

Nach Vogelgrippe-Fällen im Hamburger Tierpark Hagenbeck ist noch immer unklar, wie lange der Zoo geschlossen bleiben muss. Die Wiedereröffnung hing von weiteren Proben ab, deren Ergebnisse am Mittwoch noch nicht vorlagen, wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde erläuterte.

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Auch in anderen Bundesländern bleiben Zoos und Tierparks geschlossen.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Hamburg. Die Tore des Tierparks sind seit Dienstag zu. Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts hatten dort bei drei am Montag tot aufgefundenen Gänsen das hochansteckende Vogelgrippe-Virus H5N8 nachgewiesen. 20 Gänse wurden gekeult.

„Wir hängen total in der Luft“, sagte eine Sprecherin des Parks zu der Ungewissheit, wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Das Tropen-Aquarium sei aber geöffnet. Tierpfleger dürften nur in Schutzanzügen zu den Vögeln und müssten vorher durch Wannen mit Desinfektionsmittel schreiten. „Wir wollen eine Übertragung so unwahrscheinlich wie möglich machen.“

Auch der Opel-Zoo im hessischen Kronberg blieb zu. In den vergangenen Tagen hatten bereits zwei Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern - Ueckermünde und Sassnitz - nicht geöffnet. Nach Angaben des Verbands der Zoologischen Gärten hat das auch finanzielle Folgen für die Zoos. „Natürlich hat das ökonomische Auswirkungen“, sagte Geschäftsführer Volker Homes der Deutschen Presse-Agentur. „Aber die Tiere, die liegen uns am Herzen. In dem Fall geht die Tiergesundheit einfach vor.“ Konkrete Zahlen könne er aber keine nennen.

Glücklicherweise seien im Moment keine Ferien, und der Zoo zu dieser Jahreszeit ohnehin nicht stark besucht, sagte die Hagenbeck-Sprecherin. Dass der Tierpark wegen einer Tierseuche mehrere Tage geschlossen bleiben muss, ist den Angaben zufolge ein „ganz besonderer Fall“.

„Die Leute haben sehr, sehr viel Verständnis“, sagte die Sprecherin. Ohne Besucher sei die Atmosphäre in dem mehr als 100 Jahre alten Park eine ganz andere. Es gehe alles ein bisschen langsamer, und der Geräuschpegel sei niedriger, erklärte die Sprecherin. Bei Elefanten oder Orang-Utans gebe es sonst oft eine Interaktion mit den Besuchern. „Für diese Tiere ist es sicherlich eine Spur langweiliger.“ Gazellen und Pavianen sei es dagegen „völlig wurscht“, ob Publikum da ist.

dpa

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