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Timm Kruses SUP-Mission auf der Donau

Von Beruf: Abenteurer Timm Kruses SUP-Mission auf der Donau

3000 Kilometer will Timm Kruse die Donau hinunterpaddeln und auf seinem Stand-Up-Paddling-Board für mehr Völkerverständigung und ein freies Europa werben. Sechs bis acht Wochen plant er dafür ein.

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3000 Kilometer, 10 Länder, 1 Kontinent: Der Kieler Timm Kruse will die gesamte Donau auf dem Stand Up Paddle Board bezwingen.

Quelle: Frank Molter Fotografie / HAVE A GOOD ONE

Kiel. Feine Lachfalten ziehen sich durch das wettergegerbte Gesicht von Timm Kruse. Der 47-Jährige liebt das Reisen und Entdecken. Nach einer Zeit als Chauffeur eines Gurus, intensivem Fasten und Meditieren, seinem Job als Leiter einer Medienagentur ist die Zeit reif für ein neues Abenteuer.

Auf seinem Stand-Up-Paddling-Board will er die gesamte Donau hinunter paddeln. Und gleichzeitig für mehr Völkerverständigung und ein einiges Europa werben. 3000 Kilometer lang ist seine Strecke, zehn Länder wird er dabei durchqueren. Zwei Jahre dauerten die Planungen für das Projekt. Am 1. Juni 2017 soll es endlich losgehen.

Timm Kruse wollte schon immer weg

„Meine Abenteuerlust ist angeboren, ich wollte immer schon weg. Mit vier Jahren wollte ich das erste Mal weglaufen und die Welt entdecken, habe mir Brote geschmiert und bin abends dann doch zurückgekommen. Aber der Drang ist geblieben“, sagt der gebürtige Detmolder.  

Bei seiner SUP-Tour will er 50 Kilometer am Tag zurücklegen. Seine längst zurückgelegt Strecke bis jetzt: 25 Kilometer. Zu ambitioniert? „Die Donau fließt immerhin und ist nicht so ein schwieriges Gewässer wie die Ostsee. Aber natürlich hab ich Angst, dass mein Körper streikt. Das wird für den eine Riesenherausforderung“, so Kruse. Sechs bis acht Wochen will er unterwegs sein. „Meine Freundin kennt das schon von mir und unterstützt mich voll. Denn die Idee eines weiterhin offenen, freien Europas ist das auch wert.“

Auf der Donau mit dem SUP - ganz ökologisch

Die Fahrt auf der Donau will er bewusst angehen. „Ich werde mich sogar im Fluss mit ökologischem Shampoo und meine Wäsche waschen und aus ihm trinken, dafür habe ich extra Flaschen mit einem Filter mit.“ Ansonsten ist sein Reisegepäck eher überschaubar. Zelt, Isomatte, Schlafsack, Moskitonetz, Grillzubehör, eine Angel und Energieriegel. „Die Riegel schick ich mir aber auch in vier Paketen noch der Strecke entlang, damit mir die nicht aus gehen.“

Auch wenn es vor allem nach Abenteuerurlaub klingt, seine Mission ist auch eine politische: „Ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter von der Europäischen Gemeinschaft und ich möchte einen Zeichen setzen gegen die Anti-Europäische-Stimmung, die zur Zeit überall zu spüren ist.“

Verfolgen Sie Timm Kruse auf dem KN-WeltenbummlerBlog

Die direkte Begegnung mit den Menschen entlang des Flusses, das sind die Momente, auf die sich Timm Kruse freut. Regelmäßig wird er auf dem KN-WeltenbummlerBlog von seinen Erfahrungen berichten. Wer die Mission finanziell unterstützen möchte, der kann das hier tun, weitere Infos zu Kruses Projekt finden Sie hier.


THE SUP MISSION EUROPE from HAVE A GOOD ONE on Vimeo.

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