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Albig: Anschlag ist feige und widerlich

Lübeck Albig: Anschlag ist feige und widerlich

Als feige und widerlich hat Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) den Brandanschlag auf eine im Bau befindliche Asylbewerberunterkunft in Lübeck verurteilt.

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Ministerpräsident Torsten Albig verurteilte den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Lübeck.

Quelle: Volker Rebehn (Archiv)

Lübeck. Niemand solle sagen, es sei nur ein Gebäude gewesen, sagte der SPD-Politiker im Schleswig-Holstein Magazin des NDR-Fernsehens am Montagabend. „Es ist ein Gebäude, in dem Menschen Zuflucht finden sollen, die vor Verbrechern auf der Flucht sind, die vor Verfolgung auf der Flucht sind, Angst um ihr Leben haben“, sagte Albig. „Und jetzt gibt es wieder auch bei uns welche, die feige sind, die rassistisch sind.“

Bei dem Anschlag am Montagmorgen war niemand verletzt worden. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus, zumal ausländerfeindliche Parolen in der Nähe gefunden wurden. Für Hinweise, die zur Festnahme der Täter führen, setzte die Staatsanwaltschaft laut NDR-Fernsehen eine Belohnung von 10000 Euro aus. Auch Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) und Politiker der Landtagsparteien reagierten entsetzt auf den Anschlag im Lübecker Stadtteil Kücknitz.

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Lübeck
Foto: Brandstiftung: Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck die Ermittlungen übernommen.

Eine Flüchtlingsunterkunft im Lübecker Stadtteil Kücknitz ist Montag in den frühen Morgenstunden Ziel eines Brandanschlags geworden. Die Staatsanwaltschaft geht von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. In Schleswig-Holstein wäre es damit bereits der dritte Übergriff auf Flüchtlingsunterkünfte in diesem Jahr.

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