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Gericht weist Klage gegen Arzt zurück

Tote „Gorch Fock“-Kadettin Gericht weist Klage gegen Arzt zurück

Im Fall der 2008 tödlich verunglückten „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken hat das Oberlandesgericht Schleswig einen Antrag der Eltern auf Anklage gegen den Schiffsarzt abgewiesen.

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„Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken ist 2008 tödlich verunglückt.

Quelle: Frank Behling

Schleswig. Der Erste Strafsenat habe den Klageerzwingungsantrag wegen des Vorwurfs des Totschlags und der Urkundenunterdrückung als unbegründet eingestuft, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Die damals 18-Jährige aus Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen war aus ungeklärten Gründen über Bord gegangen. Ihre Leiche wurde Tage später in der Nordsee entdeckt.

Die Eltern werfen dem Arzt vor, er habe ihre Tochter in Kenntnis ihrer Unterleibsschmerzen und ihrer Neigung, häufig kurzzeitig einzuschlafen, pflichtwidrig nicht vom Dienst ausgeschlossen. Dies sei die Ursache für das Überbordgehen gewesen.

dpa

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Tod einer Kadettin
Foto: An Bord der "Gorch Fock" soll das Drama spielen, das der NDR als Fernsehverfilmung plant.

Der mysteriöse Tod der „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken wird verfilmt. Grimme-Preisträger Raymond Ley werde einen Fernsehfilm mit Arbeitstitel „Kalte Wasser“ über das Segelschulschiff vom 23. August bis zum 15. September inszenieren, teilte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Sonntag mit.

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