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Glück auf App-Ruf

Tourismus in Schleswig-Holstein Glück auf App-Ruf

Nicht per Instagram, Facebook oder Twitter. Nein, mit einer eigenen App will die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) jetzt jedem ermöglichen, Bilder zu teilen. Die sollen auf das hinweisen, was im Norden offenbar im Überfluss vorhanden ist: Glück.

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Sonne am Schönberger Strand: Das ist Glück, auch in der App mit gleichem Namen.

Quelle: Niklas Wieczorek

Kiel. Und das geht so: Zunächst heißt es, die App „Das ist Glück“ auf das jeweilige Smartphone herunterzuladen. Das geht relativ fix, die Anwendung ist jetzt für alle Nutzer im App Store (Apple) und schon seit rund zwei Wochen im Google Play Store (Android) kostenlos erhältlich. "Unser Ziel ist, dass sich alle Gäste und Einheimische am Glückswachstumsgebiet beteiligen können", so Andrea Gastager, TASH-Geschäftsführerin.

Bisher hat die Zahl der Downloads die Tourismus-Agentur (TASH) auch durchaus zufriedengestellt. In rund zwei Wochen seit Erscheinen haben 200 Nutzer das Programm geladen: Die Resonanz sei gut, so die TASH.

So funktioniert die "Glücks"-App

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Nach der Installation gibt es eine kurze Wisch-Anleitung und die AGBs müssen akzeptiert werden. Eine wichtige Info dabei: Das Fotorecht bleibt beim Anwender, die TASH behält sich aber vor, die Bilder auf ihren Websites zu verwenden. Schon jetzt werden sie in einer interaktiven Schleswig-Holstein-Karte im Netz verwertet. Bei der Bildauswahl gilt es also, das zu beachten.

Der Glückskreis kann frei im Bild platziert werden

Wer das richtige Motiv gefunden hat, das für ihn momentan Glück darstellt, kann dagegen loslegen: Wir befinden uns bei herrlichem Wetter am Schönberger Strand und empfinden das nach. Der Nutzer platziert einen pinken Kreis im Bild, zieht ihn je nach Platz- und Größenwunsch zurecht und kann sogar einen Text hereinschreiben. Standardformulierung ist der Name der App, „Das ist Glück“.

Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit, die Bildinformation weiter zu personalisieren. Die App fragt auch nach drei möglichen Schlagworten, die Ort, Bild und Stimmung näher beschreiben. Unser Test am Schönberger Strand schreit geradezu nach folgenden Begriffen: Wir entscheiden uns für „Kraft“, „Ostsee“ und „Weite“. Auch einen beschreibenden Text kann der Nutzer noch hinzufügen.

Und ab dafür... Zumindest könnte es jetzt losgehen und das Bild hochgeladen werden – doch es kann noch zu Problemen kommen: Technischer Art, wie in unserem Fall mit dem iPad, das wir verwenden, um die iPhone-App zu testen. Das erschwert offenbar den Upload, wie die TASH erklärt. Die nächste Hürde ist die Agentur selbst.

TASH: Jedes Bild wird kuratiert

Denn dort schaut man sich jedes Foto vor der Freischaltung einzeln an, die Bilder werden also kuratiert, bevor sie veröffentlicht werden. Daher dauert es mindestens rund eine Stunde, bis das Bild auf der Plattform erscheint. Unser Probeversuch schafft es leider nicht online, da ihm die Koordinaten fehlen, die das Gerät offenbar nicht ausgelesen hat. Stattdessen schickt uns die TASH ein eigenes Beispielbild, das auch umgehend auf der Karte zu entdecken ist.

Wenn alles funktioniert, verspricht die TASH aber langanhaltenden Nutzen und Spaß bei der Anwendung. Jedes Bild kann aus der App heraus geteilt werden und wird in der Kartenübersicht angezeigt, in der bisher rund 200 Bilder erschienen sind, für Freunde und als Tourismus-Werbung: Eine persönliche Empfehlung habe eben eine bedeutsame Wirkung, so TASH-Chefin Andrea Gastager in der Pressemitteilung zur App-Veröffentlichung.

Dort wählt die Tourismus-Agentur ebenfalls große Worte, um die Bedeutung der App zu beschreiben: Sie sei ein „Meilenstein“ der Image-Initiative „Glückswachstumsgebiet“. Ob die kleine Anwendung diese Bedeutung erlangt, muss sich zwar erst noch herausstellen – zumal die TASH die App selbst noch gar nicht bewirbt – klar ist aber schon jetzt, dass die veröffentlichten Bilder dank der App weite Wege zurücklegen können.

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