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Unfallursache weiter unklar

Unbeschrankter Bahnübergang Unfallursache weiter unklar

Nach dem tödlichen Unfall vom Pfingstsonntag an einem Bahnübergang in Nordfriesland rätseln die Ermittler weiterhin über die Ursache. Die beiden überlebenden Kinder lagen am Dienstag noch im Krankenhaus und konnten nicht befragt werden, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Flensburg.

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Die beiden überlebenden Kinder konnten noch nicht befragt werden.

Quelle: dpa

Kotzenbüll. Ein Zug hatte auf der Strecke zwischen Tönning und St. Peter-Ording das Auto eines 51-Jährigen auf einem unbeschrankten Bahnübergang erfasst. Der Lokführer habe das Fahrzeug kommen sehen, gehupt und versucht, mit einer Notbremsung das Unglück zu verhindern.

Der 51 Jahre alter Fahrer wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die beiden mitfahrenden Kinder, ein zwölfjähriger Junge und ein neunjähriges Mädchen, konnten sich noch aus eigener Kraft aus dem Autowrack befreien. Laut Bundespolizei sind es die Kinder der Lebensgefährtin des 51-Jährigen.

Die Regionalbahn passiert den Bahnübergang auf der eingleisigen Strecke tagsüber zweimal pro Stunde. Autofahrer haben an dem mit Andreaskreuzen gekennzeichneten Übergang freie Sicht in beide Richtungen. Für sie gilt dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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