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Lehrer müssen eine Stunde mehr unterrichten

VG Schleswig Lehrer müssen eine Stunde mehr unterrichten

Das schleswig-holsteinische Verwaltungsgericht hat die Klage dreier Lehrer auf weniger Unterricht abgewiesen. Sie hatten statt der inzwischen üblichen 25,5 Stunden weiterhin nur 24,5 Stunden pro Woche unterrichten wollen und wendeten sich gegen eine entsprechende Verordnung des Ministeriums.

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Das Gericht entschied gegen die Klage der Lehrer über ihre Arbeitszeit.

Quelle: dpa

Schleswig. Das Gericht entschied, die Klage sei unzulässig und unbegründet (Az 11 A 17/16). Die neue Arbeitszeit stehe im Einklang mit Verfassungsrecht und sei auf ordnungsgemäßem Wege entstanden, heißt es in der Urteilsbegründung der Richter. Trotz zusätzlicher Belastungen wie G8 sei die Landesregierung ihrer Fürsorgepflicht nachgekommen, indem sie die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte vertretbar geregelt habe.

Nicht die tatsächliche Arbeitszeit entscheidend

Wenn ein Lehrer angesichts von Korrekturen und Unterrichtsvorbereitung im Einzelfall insgesamt mehr als die für Beamte üblichen 41 Stunden arbeite, sei dies nicht entscheidend. Als Maßstab müsse gelten, „welche qualitativen und quantitativen Anforderungen“ der Dienstherr „an die einzelnen Aufgabenfelder im öffentlichen Dienst stellt“, hieß es. Gegen das Urteil können die Lehrer vor dem Oberverwaltungsgericht vorgehen.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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