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Wie der Vatertag nicht zum Katertag wird

Fotostrecke Wie der Vatertag nicht zum Katertag wird

Es braucht nicht viel: Einen Bollerwagen, mehrere Kisten Bier und eine Horde ausgelassener Männer - fertig ist das perfekte Programm zum Vatertag. Doch Vorsicht! Der Vatertag kann schnell zum Katertag werden. Aber es muss ja nicht immer die klassische Sauftour sein. Unsere Fotostrecke bietet zahlreiche Alternativen an.

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Munition für den Vatertag - ein Mann trägt einen Schnapsflaschen-Gürtel für seinen Männerausflug.

Quelle: dpa

Kiel. Am Donnerstag ist es soweit. Am 5. Mai ist wieder Christi Himmelfahrt. Viele Männer verbinden damit vor allem eines: Vatertag. Mit Bollerwagen, Fahrrädern und Schubkarren ziehen sie vielerorts dann wieder durch die Landschaft. Der Alkohol fließt in Mengen, die Stimmung ist gut. Zumindest am Anfang. Denn die Gefahr, am Ende des Tages in der Notaufnahme zu landen, ist größer als an manch anderen Tagen des Jahres. Darauf weist das Bundesamt für Statistik Jahr für Jahr hin. Denn die feucht-fröhlichen Feiern lassen die Zahl der Verkehrsunfälle signifikant in die Höhe schnellen. So ereigneten sich 2014 zum Beispiel bundesweit 232 Alkohol­unfälle – mehr waren es nur an Neujahr (273 Unfälle). Im Durch­schnitt zählte die Polizei in diesem Jahr rund 97 Alkohol­unfälle pro Tag. Und nicht nur das: Auch die Zahl der Schlägereien steigt signifikant an, wie Statistiker herausgefunden haben.

Doch das muss ja nicht jeden schrecken. In den meisten Fällen geht ja alles gut und der Männerausflug bleibt als lustige, gesellige Veranstaltung in Erinnerung. Nächstes Jahr wieder, heißt es dann! Es soll ja Männer geben, für die ist die Tour mit den Freunden der Höhepunkt des Jahres. Dabei ist der Vatertag noch nicht einmal ein Feiertag, auch wenn das gerne verwechselt wird. Eigentlich begehen Christen 40 Tage nach Ostern das biblische Fest "Christi Himmelfahrt". Der Bezug steht im Neuen Testament, wonach der nach seiner Kreuzigung vom Tod auferstandene Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger "aufgehoben" wurde. Seit dem 4. Jahrhundert feiern Christen deshalb an diesem Tag einen Gottesdienst. Flankiert werden die Feiern mancherorts mit einer Prozession - ursprünglich um für eine gute Ernte zu beten. Doch vor einigen Jahrhunderten sollen einige Umzüge in Trinkgelage geendet haben - der Grundstein für den gleichzeitigen Vater- oder Herrentag war gelegt.

Wie auch immer, die Tradition hat sich gehalten. Heute verbringt mehr als die Hälfte der Männer den Vatertag mit der Familie und Freunden, wie aus einer Umfrage der Lifestyle-Plattform Groupon hervorgeht. Das einige Männer dabei lieber daheim bleiben, als draußen mit dem Bollerwagen herumzuziehen, ist kein Wunder. Denn spätestens, wenn Kinder auf der Welt sind, lässt sich der Kater am Folgetag schwer ignorieren. Laut Umfrage graut es 42 Prozent der Befragten, am Tag nach dem Vatertag früh aufstehen zu müssen.

Wer dem Kater entgehen und sich trotzdem nicht zuhause verkriechen will, kann den freien Tag aber auch ohne Alkohol und Bollerwagen verbringen. Unsere Fotostrecke zeigt, wo im Land ein Alternativprogramm gestartet wird.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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