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Angriff auf geplante Flüchtlingsunterkunft

Verdächtige festgenommen Angriff auf geplante Flüchtlingsunterkunft

In Lübeck flogen Steine gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft. Auf den Wänden wurden NPD-Aufkleber mit Hassparolen gefunden. Sieben Tatverdächtige aus der rechten Szene wurden jetzt von der Polizei vorläufig festgenommen.

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In Lübeck sind sieben Männer aus der rechten Szene festgenommen worden

Quelle: dpa

Lübeck. In Lübeck sind sieben Männer aus der rechten Szene festgenommen worden, die eine Scheibe eines unbewohnten Wohncontainers für Flüchtlinge eingeschlagen haben sollen. Einer der Männer stehe außerdem im Verdacht, kurz zuvor einen in Lübeck lebenden Syrer geschlagen zu haben, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Zeugen hatten am Donnerstagabend beobachtet, wie zwei Tatverdächtige Aufkleber mit der Aufschrift „Asylantenheim? Nein Danke“ an einen Wohncontainer klebten und mit einem Stein eine Fensterscheibe einwarfen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten zunächst zwei Männer einen 31-jährigen Mann aus Syrien angesprochen. Sie bedrohten ihn mit einem Messer und schlugen ihn, wobei der 31-Jährige leicht verletzt wurde. Eine knappe halbe Stunde später beobachteten Zeugen, wie zwei Männer auf dem Gelände eines ehemaligen Autohauses mit einem Stein eine Fensterscheibe an einem Wohncontainer zerstörten. Auf dem Gelände entsteht zurzeit ein Containerdorf für Flüchtlinge.

Kurze Zeit später nahm die Polizei in der Nähe des Geländes sieben Männer im Alter zwischen 27 und 42 Jahren vorläufig fest. Einer von ihnen konnte als Steinewerfer ermittelt werden. Brandsätze seien weder am Tatort noch bei den Festgenommenen gefunden worden, sagte der Polizeisprecher. Alle Festgenommenen seien der Polizei bekannt und würden vom Staatsschutz der rechten Szene zugeordnet, sagte er.

„Dank der schnellen Reaktion von Polizei und Zeugen haben wir hier erstmals alle Tatverdächtigen und wie im Fall Escheburg werden wir schnell Anklage erheben“, sagte der Pressesprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft, Ralf-Peter Anders. Weiterhin ungeklärt ist dagegen nach seinen Angaben der Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft im Lübecker Stadtteil Kücknitz. Dort hatten Unbekannte Ende Juni Feuer im Rohbau einer Gemeinschaftsunterkunft Feuer gelegt.

, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Zeugen hatten am Donnerstagabend beobachtet, wie zwei Tatverdächtige Aufkleber mit der Aufschrift „Asylantenheim? Nein Danke“ an einen Wohncontainer klebten und mit einem Stein eine Fensterscheibe einwarfen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten zunächst zwei Männer einen 31-jährigen Mann aus Syrien angesprochen. Sie bedrohten ihn mit einem Messer und schlugen ihn, wobei der 31-Jährige leicht verletzt wurde. Eine knappe halbe Stunde später beobachteten Zeugen, wie zwei Männer auf dem Gelände eines ehemaligen Autohauses mit einem Stein eine Fensterscheibe an einem Wohncontainer zerstörten. Auf dem Gelände entsteht zurzeit ein Containerdorf für Flüchtlinge.

Kurze Zeit später nahm die Polizei in der Nähe des Geländes sieben Männer im Alter zwischen 27 und 42 Jahren vorläufig fest. Einer von ihnen konnte als Steinewerfer ermittelt werden. Brandsätze seien weder am Tatort noch bei den Festgenommenen gefunden worden, sagte der Polizeisprecher. Alle Festgenommenen seien der Polizei bekannt und würden vom Staatsschutz der rechten Szene zugeordnet, sagte er.

„Dank der schnellen Reaktion von Polizei und Zeugen haben wir hier erstmals alle Tatverdächtigen und wie im Fall Escheburg werden wir schnell Anklage erheben“, sagte der Pressesprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft, Ralf-Peter Anders. Weiterhin ungeklärt ist dagegen nach seinen Angaben der Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft im Lübecker Stadtteil Kücknitz. Dort hatten Unbekannte Ende Juni Feuer im Rohbau einer Gemeinschaftsunterkunft Feuer gelegt.

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