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Flughafen wurde kurzzeitig evakuiert

Lübeck Flughafen wurde kurzzeitig evakuiert

Wegen eines verdächtigen Koffers wird der Lübecker Flughafen geräumt. Eine Maschine kann nicht abgefertigt werden. Dann die große Erleichterung: In dem Koffer war keine Bombe, sondern nur eine batteriebetriebene E-Zigarette.

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Momentan geht nichts am Flughafen Lübeck.

Quelle: Markus Scholz/dpa-Archiv

Lübeck/Blankensee. Der Lübecker Flughafen ist am Mittwoch wegen eines verdächtigen Gepäckstücks vorübergehend evakuiert worden. Die Polizei sperrte den Flughafen und die Zufahrtsstraßen weiträumig ab. Nach einer Untersuchung durch den Kampfmittelräumdienst wurde jedoch Entwarnung gegeben. Das Gepäckstück sei harmlos gewesen, es habe nur eine batteriebetriebene E-Zigaretten enthalten, sagte ein Polizeisprecher. Von der Evakuierung waren nach Angabe des Sprechers etwa 150 Passagiere betroffen, die von Lübeck aus nach Riga fliegen wollten.

Das Gepäckstück war nach Polizeiangaben gegen 11.45 Uhr beim Einchecken aufgefallen. Bei der Durchleuchtung hatte das Sicherheitspersonal einen verdächtigen Gegenstand im Innern bemerkt. Daraufhin mussten die Menschen das Flughafengebäude verlassen. Eine Maschine landete nach der Evakuierung noch auf dem Flugfeld, musste aber großen Abstand zum Flughafengebäude halten.

Die Experten vom Kampfmittelräumdienst untersuchten den verdächtigen Koffer, fanden darin aber keinen Sprengkörper, sondern eine elektronische Zigarette mit Tabak. Die „Lübecker Nachrichten“ berichteten, der Besitzer des Koffers habe die Polizei bereits bei seiner Befragung auf die E-Zigarette hingewiesen. Die Polizei habe jedoch auf Nummer sicher gehen wollen und den Kampfmittelräumdienst verständigt.

Nach Aufhebung der Sperrung gegen 14 Uhr habe sich der Betrieb rasch normalisiert, sagte eine Flughafensprechern. Die Maschine nach Riga konnte mit etwa drei Stunden Verspätung abheben. Der Start eines nachfolgenden Fluges nach Danzig sollte sich um etwa 25 Minuten verzögern.

Am Nachmittag löste auch ein herrenloses Paket am Seelandkai einen weiteren Einsatz des Kampfmittelräumdienstes aus. Das Paket sei an der Zufahrt zum Seelandkai gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher - es gehörte einem Seemann, der es aus Versehen dort stehengelassen hatte.

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Foto: Vom Flughafen Lübeck sind im vergangenen Jahr 84.000 Passagiere abgeflogen und damit nur noch etwa halb so viele wie 2013.

Vom Flughafen Lübeck sind im vergangenen Jahr 84.000 Passagiere abgeflogen und damit nur noch etwa halb so viele wie 2013.

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