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Verdi kündigt mehrere Kundgebungen an

Post-Streik Verdi kündigt mehrere Kundgebungen an

Bei drei Kundgebungen im Norden will die Gewerkschaft Verdi im Post-Streik den Druck auf das Unternehmen erhöhen. Am Mittwoch werden rund 400 Teilnehmer zu einer Kundgebung in Schwerin erwartet, wie Verdi am Dienstag mitteilte. Am Donnerstag sollen es in Kiel 700 werden und am Freitag in Hamburg rund 1000 Teilnehmer.

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Bei drei Kundgebungen im Norden will die Gewerkschaft Verdi im Post-Streik den Druck auf das Unternehmen erhöhen.

Quelle: Oliver Berg/dpa

Kiel . Die Zahl der Beteiligten am Post-Streik ist gestiegen. Seit Dienstag sind laut Verdi in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern rund 3000 Mitarbeiter im Ausstand, nach täglich 2500 in der Vorwoche. Das Bonner Unternehmen verwies am Dienstag darauf, dass es bundesweit wieder Arbeitsniederlegungen gegeben habe — in den Briefzentren sowie in der Brief- und Paketzustellung. Beteiligt hätten sich daran bundesweit 19 700 Mitarbeiter, in der Vorwoche waren 17 800 gezählt worden. Die Post ging davon aus, am Dienstag bundesweit 77 Prozent der Briefsendungen von täglich 65 Millionen sowie knapp drei Viertel der rund vier Millionen Pakete pünktlich zustellen zu können.

Hauptstreitpunkt im Tarifkonflikt ist die Ausgründung von 49 regionalen Paketgesellschaften. Verdi will erreichen, dass deren mehr als 6000 Boten nicht nach den niedrigeren Tarifen der Logistikbranche bezahlt werden, sondern wieder nach dem Haustarif der Post.

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Foto: Vom andauernden unbefristeten Streik der Post- und Paketboten ist am Mittwoch erneut das DHL-Paketzentrum in Neumünster betroffen.

Vom andauernden unbefristeten Streik der Post- und Paketboten ist am Mittwoch erneut das DHL-Paketzentrum in Neumünster betroffen. Bereits um 2 Uhr in der Frühe zogen die ersten Streikposten der Gewerkschaft ver.di in der Straße "Krokamp" auf, bauten nahe der Zufahrt ihren Pavillon, Tische, Stühle und Gasheizer auf, denn das Thermometer zeigte gerade mal drei Grad über Null.

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