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Verdi weitet Post-Streiks noch einmal aus

Schleswig-Holstein Verdi weitet Post-Streiks noch einmal aus

Die Gewerkschaft Verdi hat in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg weitere Mitarbeiter in ihre bundesweiten Streiks einbezogen. Nach Verdi-Angaben beteiligten sich am Freitag in den drei Bundesländern insgesamt 2500 Beschäftigte an dem Arbeitskampf und damit 300 mehr als an den Vortagen.

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Die Streiks bei der Post werden ausgeweitet.

Quelle: Alex Heinl/dpa

Kiel. Schwerpunkt seien die Landeshauptstädte Kiel und Schwerin gewesen. Dort seien Zusteller von Briefen und Paketen in den Ausstand gerufen worden. Auch in Lübeck seien Kollegen in mehreren Stadtteilen dem Streikaufruf gefolgt. Darüber hinaus hätten sich auch in Rostock, Hamburg und Flensburg Paketsendungen aufgetürmt.

Hauptstreitpunkt in dem Tarifkonflikt ist die Ausgründung von 49 regionalen Paketgesellschaften. Verdi will erreichen, dass deren mehr als 6000 Boten nicht nach den niedrigeren Tarifen der Logistikbranche bezahlt werden, sondern wieder nach dem Haustarif der Post.

Die Post bezifferte die Zahl der Streikteilnehmer in Deutschland auf 17 800 Beschäftigte. Arbeitsniederlegungen gebe es in den Briefzentren sowie in der Brief- und Paketzustellung. Die Paketzentren seien nach wie vor nicht betroffen. Der Post zufolge erreichen mehr als 80 Prozent der Brief- und Paketsendungen ihre Empfänger pünktlich.

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Tarife
Auslöser des Tarifstreits ist die Ausgliederung von 49 regionalen Gesellschaften im Paketgeschäft.

Die Deutsche Post gerät durch die massive Ausweitung der Streiks von Zustellern und Beschäftigten in den Briefzentren immer stärker unter Druck. Heute legten weitere Post- und Paketboten ihre Arbeit nieder, womit die Gesamtzahl der Dauerstreikenden nach Verdi-Angaben inzwischen auf 17 500 kletterte.

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