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Die Kitesurfer dürfen bleiben

Vereinbarung Die Kitesurfer dürfen bleiben

In einer emotionalen Debatte zwischen Umweltminister Robert Habeck (Grüne), Naturschützern und Kitesurfern, die sich Anfang des Jahres entwickelt hatte, ist eine Einigung erzielt worden.

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Umweltminister Habeck unterzeichnet mit dem Seglerverband am Donnerstag eine Vereinbarung zu Beschränkungen bei Kitesurfen in der Ostsee.

Quelle: Marcus Brandt/dpa

Kiel. Naturschützer hatten beklagt, dass in einigen Schutzgebieten Brut- und Rastvögel von der Anwesenheit der Kiter gestört würden. Am Donnerstag nun unterzeichneten Habeck und Andreas Lochbrunner, Präsident des Deutschen Segler-Verbandes, eine freiwillige Vereinbarung zum Schutz von rastenden Meeresvögeln in den Europäischen Vogelschutzgebieten im schleswig-holsteinischen Küstenmeer der Ostsee. Wassersportler sollen in der Zeit vom 16. November bis 1. März bestimmte Gebiete meiden, wenn das Ostseeinformationszentrum in Eckernförde dort tagesaktuell große Vorkommen von Nahrung suchenden oder rastenden Meeresvögeln feststellt. Dieses Prinzip finde bereits bei Stellnetzfischern Anwendung und sei nun auf den Wassersport übertragen worden, so Habeck.

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