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Verkehrschaos bleibt trotz Schnee und Eisglätte aus

Norddeutschland Verkehrschaos bleibt trotz Schnee und Eisglätte aus

Trotz Eisregens, Schnee und Glätte ist ein Verkehrschaos in Hamburg und Schleswig-Holstein weitgehend ausgeblieben. Bei einigen Unfällen wurden aber mehrere Menschen leicht verletzt.

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Die Glätteunfälle hielten sich in Grenzen. Das befürchtete Verkehrschaos blieb glücklicherweise aus.

Quelle: Armin Weigel/dpa

Kiel/Hamburg. Bei Verkehrsunfällen wegen Eisglätte und Schnee sind in Schleswig-Holstein und Hamburg mehrere Menschen leicht verletzt worden. Ein Verkehrschaos in der Nacht zum Sonnabend und am Samstagvormittag wegen des angekündigten Blitzeises sei aber weitgehend ausgeblieben, sagten Polizeisprecher.

In Schleswig-Holstein habe es bis Samstagvormittag insgesamt 41 Glätteunfälle mit sieben Leichtverletzten gegeben. Auf der Autobahn 23 gab es gleich zwei Unfälle. Ein Mensch wurde zwischen Albersdorf und Heide (Kreis Dithmarschen) am Samstagvormittag leicht verletzt. Die Autobahn war in Richtung Norden deswegen zunächst voll gesperrt. Auch zwischen Hohenfelde und Horst (Kreis Steinburg) erlitt ein Mensch leichte Verletzungen. Die A23 war auf diesem Teilstück zeitweise gesperrt. Bei dem Unfall war ein Auto nach bisherigen Erkenntnissen auf der linken Spur ins Schleudern geraten und gegen die Mittelleitplanke geprallt.

Einige Glätteunfälle

Auf der Autobahn 7 zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen (Kreis Segeberg) fuhr ein Lastwagen in der Nacht zum Samstag wegen Glätte ebenfalls gegen die Mittelleitplanke.

Auch in Hamburg gab es einige Glätteunfälle. Dabei sei aber niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt 900 Einsatzkräfte waren mit 350 Räumfahrzeugen in der Nacht zum Samstag auf den Hauptstraßen unterwegs, berichtete ein Sprecher der Hamburger Stadtreinigung.

Der Bahnverkehr wurde durch Eis und Schnee in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern zunächst nicht beeinträchtigt, sagte eine Sprecherin der Bahn.

Für die nächsten Tage gab der Deutsche Wetterdienst Entwarnung: Für Hamburg und Schleswig-Holstein sagen die Meteorologen überwiegend Plusgrade voraus.

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