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Unterzeichnung wurde verschoben

Fehmarnbelttunnel Unterzeichnung wurde verschoben

Das Projekt „Fehmarnbelttunnel“ erlebt eine erneute Schlappe. Eigentlich sollten am Freitag die Verträge mit den Baufirmen unterschrieben werden. Doch die Klagen zweier deutscher Firmen haben das Ganze zum Stoppen gebracht.

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Die für Freitag angekündigte Vertragsunterzeichnung zum Bau des Fehmarnbelttunnels zwischen Deutschland und Dänemark ist abgesagt worden.

Quelle: dpa

Kopenhagen. Die für Freitag angekündigte Vertragsunterzeichnung zum Bau des Fehmarnbelttunnels zwischen Deutschland und Dänemark ist überraschend abgesagt worden. Wie ein Sprecher der Planungsgesellschaft Femern A/S am Donnerstag mitteilte, seien die Verhandlungen mit den Baukonsortien noch nicht abgeschlossen.

Der dänische Rundfunk meldete am Abend, dass zwei deutsche Bauunternehmen gegen das Bieterverfahren geklagt und so den Prozess zum Stoppen gebracht hätten.

Einer Pressemitteilung vom März zufolge gehörten Hochtief und Ed. Züblin zu denen, die den Zuschlag für den Aushub des Tunnelgrabens und die Landgewinnungsarbeiten bekommen haben. In einer der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch zugesandten neuen Liste tauchten diese beide Firmen nicht mehr auf. Auf Nachfrage sagte der Sprecher der Femern A/S am Donnerstagnachmittag, er wisse nicht, warum die beiden Firmen nicht aufgelistet seien. Der Dänische Rundfunk meldete am Abend, andere Bieter hätten das Rennen gemacht.

Weder der Sprecher der Planungsgesellschaft noch die Firmen Hochtief und Ed. Züblin waren am Donnerstagabend erreichbar.

Der 18 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel soll zwischen der dänischen Insel Lolland und der deutschen Insel Fehmarn gebaut werden. Die Kosten werden auf 7 Milliarden Euro geschätzt. Weil in Deutschland noch keine Baugenehmigung erteilt wurde, wird mit einem Baustart frühestens 2019 gerechnet.

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