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Bau neuer Sozialwohnungen zieht massiv an

Viele Förderanträge Bau neuer Sozialwohnungen zieht massiv an

Der Bau von Sozialwohnungen in Schleswig-Holstein nimmt Fahrt auf. In den ersten drei Monaten erreichten die Investitionsbank des Landes Förderanträge im Wert von 90 Millionen Euro.

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Aus Sicht von Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen, entwickelt sich der geförderte, soziale Wohnungsbau in die richtige Richtung.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Wir werden geflutet mit Anträgen“, sagte Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2016 vergab die Bank 119 Millionen Euro in diesem Bereich. Die Investitionsbank geht davon aus, dass der Trend anhält und zapft daher einen anderen Fördertopf an: Von den 400 Millionen Euro, die auch für den Bau von Flüchtlingsunterkünften gedacht waren, ist nur wenig abgerufen worden. Das Geld soll daher in den sozialen Wohnungsbau fließen. „Wir erwarten 2017 mindestens das anderthalbfache – bei Mitteln und Wohnungen“, sagte Westermann-Lammers.

 Im vorigen Jahr hatte die Investitionsbank den Bau von 1058 Sozialwohnungen unterstützt. 375 mehr als 2015 – ein Plus von 64 Prozent. Die meisten Wohnungen entstanden im Hamburger Rand sowie in den kreisfreien Städten, wo der Bedarf am größten ist.

 „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum kommt voran“, sagte Innenminister Stefan Studt (SPD). Mit dem 760 Millionen Euro schweren Förderprogramm habe die Regierung „sehr gute Rahmenbedingungen geschaffen, um mehr Wohnungen auf den Markt zu bringen, die sich viele Bürger auch leisten können“. Laut Ministerium gibt es landesweit etwa 47000 Sozialwohnungen, fast 30000 weniger als zur Jahrtausendwende.

 Aus Sicht von Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen, entwickelt sich der geförderte, soziale Wohnungsbau in die richtige Richtung.

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Ein Artikel von
Robert Michalla
Wirtschaftsredaktion

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