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Landespolitiker mahnen zum Volkstrauertag

Gedenkveranstaltungen Landespolitiker mahnen zum Volkstrauertag

Ministerpräsident Torsten Albig hat dazu aufgefordert, die Erinnerung an Verbrechen wie Krieg, Völkermord oder Zerstörung zu bewahren. „Wir lernen nur aus der Geschichte, wenn es uns gelingt, die Erinnerung weiterzugeben an die, die diese Geschichte nicht erlebt haben“, sagte er in einer Gedenkstunde zum Volkstrauertag.

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Der Volkstrauertag wurde 1922 eingeführt.

Quelle: Malte Christians/dpa

Hamburg/Kiel. Heute seien Errungenschaften wie das Asylrecht, die Europäische Union und die Vereinten Nationen infrage gestellt. „Alle Staaten der Wertegemeinschaft Europa müssen sich bemühen, die Schutzsuchenden aus Syrien, Irak, Eritrea und anderswo menschenwürdig unterzubringen“, sagte Albig angesichts der Flüchtlingskrise.

Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) sagte, derzeit stünden vor allem logistische Fragen wie Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge im Vordergrund. „Noch reden wir kaum darüber, dass eine große Zahl der Menschen, die zu uns kommen, schwerste traumatische Erlebnisse mit sich tragen.“ Sie seien in vielfacher Hinsicht entwurzelt und bräuchten einen neuen Halt im Leben. „Diesen Halt müssen wir diesen Menschen geben, und er kann nur aus unserer Mitte heraus und auf unserem freiheitlich-demokratischen Werte- und Normenfundament angeboten werden.“ Andernfalls drohten sich Fehler der eigenen Vergangenheit zu wiederholen.

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