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Mit Nana Mouskouri in den Metal-Tag

Wacken Open Air Mit Nana Mouskouri in den Metal-Tag

Das Wacken-Fieber hat auch Klaus-Hinrich Hoth und seine Kollegen erwischt. Einmal im Jahr streifen die sechs Mitglieder der Schacht-Audorfer Karten-Runde die schwarzen T-Shirts über und machen sich auf den Weg ins Metall-Mekka. Auf einen gewissen Komfort wollen die Ü-60-Festival-Gänger aber nicht verzichten.

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Horst Benckwitz (li.) und Klaus-Hinrich Hoth besprechen den Aufbauplan. Mit im Gepäck: Spielkarten für die Pausen.

Quelle: Malte Kühl

Schacht-Audorf. „Wacken ist einfach eine andere Welt“, sagt Erwin Nöhren, „dieses Miteinander und diese Freundlichkeit gibt es nur auf dem Wacken Open Air. Sogar die Polizisten sind da immer ganz entspannt.“ Seit 2013 fahren die Freunde, die sich schon aus ihrer Jugendzeit kennen, auf das Festival im Kreis Steinburg.

 „Es war eigentlich als einmaliger Gag geplant“, sagt Klaus-Hinrich Hoth. Zum 60. Geburtstag sollte das Geld, das in der monatlichen Kartenrunde zusammengekommen ist, auf den Kopf gehauen werden. Aus der Laune heraus kam der Vorschlag: „Wir können ja nach Wacken fahren.“

 Das erste Festival sei ein Abenteuer gewesen. Danach waren sich eigentlich alle einig – einmal und nie wieder. „Ich weiß noch, dass meine Festival-Klamotten zuhause direkt in den Müll gewandert sind“, sagt Klaus-Hinrich Hoth. Danach habe es einige Monate gedauert, meint Erwin Nöhren, beim Durchschauen der Fotos fing es wieder an zu kribbeln. Ach, man könnte ja wieder – der Wacken-Virus hatte die Kartenrunde voll erwischt.

Mit dem Dixi-Klo zum WOA

 Mittlerweile haben die Festival-Fans aufgerüstet. In diesem Jahr haben die Freunde erstmals eine Fläche reserviert. Zehn mal Zehn Meter auf einem der hinteren Plätze und das Wichtigste: der Strom-Anschluss. Schließlich will man auch in diesem Jahr nicht auf die eigene Musik verzichten und das Bier soll auch schön kühl aus der Zapfanlage kommen. Dafür müssten dann auch die Nachbarn morgens den Weckruf aus der Musikanlage ertragen: Nana Mouskouri mit Guten Morgen Sonnenschein.

 Zur Probe haben die Freunde ihr Quartier schon mal im Garten von Ulrich Kranich aufgeschlagen. Im Tipi soll nicht nur geschlafen werden, sondern auch der eigens angefertigte Kartenspiel-Tisch unterkommen. Auch ein Dixi-Klo ist bestellt, nur eine Dusche fehlt. Die wird durch eine 10-Liter Gießkanne ersetzt.

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