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Ölunfall auf dem Kanal

Wasserschutzpolizei ermittelt Ölunfall auf dem Kanal

Ein unbekanntes Schiff hat am Sonntag im Nord-Ostsee-Kanal Öl verloren. Wie die Polizeidirektion Itzehoe mitteilt, hatte der Schiffsführer der Kanalfähre „Audorf“ gegen 11.15 Uhr auf dem Nord-Ostsee-Kanal nahe Burg die Gewässerverunreinigung entdeckt.

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Die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel ist auf Einsatzfahrt auf dem Kanal.

Quelle: Frank Behling (Symbolfoto)

Burg/Kiel. Ein etwa 100 Quadratmeter großer Ölfilm schwamm dort auf der südlichen Seite des Fahrwassers auf dem Wasser. Die Ermittlungen des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel richteten sich danach gegen vier Schiffe, die kurz vorher die Fährstelle Burg in Richtung Kiel passiert hatten. Bei der Überprüfung der vier Schiffe durch die Wasserschutzpolizei Kiel wurden am Abend in der Schleuse in Holtenau jedoch keine Beweise an Bord gefunden. Der Ölfilm trieb danach in die südseitige Anlegestelle der Fähre und an die Steinschüttung der Uferböschung. Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung entnahm dort eine Probe des nach Gasöl riechenden und bunt schillernden Ölfilms, der sich dann im Laufe des Tages nach und nach auflöste. Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein erhielt von dem Vorfall Kenntnis, die Ermittlungen in dieser Sache hat das Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel übernommen. Eine Bekämpfung der Verschmutzung wurde nicht eingeleitet.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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