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Weitere Erstaufnahme in Glückstadt geplant

Kreis Steinburg Weitere Erstaufnahme in Glückstadt geplant

Schleswig-Holstein bekommt weitere Erstaufnahmeeinrichtungen. Nach Angaben des Innenministeriums sind ein Containerdorf auf dem Volksfestplatz in Lübeck (400 Plätze) sowie eine ehemalige Grundschule in der Hansestadt (200) bezugsfertig. In zwei Wochen soll eine Marinekaserne in Glückstadt öffnen.

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Der Flüchtlingsstrom hält an: Weil die bisherigen Erstaufnahmen überfüllt sind, hatte das Innenministerium Kontakt zu den Eigentümern der leerstehenden Kaserne aufgenommen.

Quelle: Andreas Gebert/dpa

Glückstadt. „Das ist noch nicht das Ende“, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Ove Rahlf, mit Blick auf den anhaltenden Flüchtlingsstrom. Im September kamen bislang 3650 Asylbewerber nach Schleswig-Holstein, im August waren es 5500. Ziel bleibe, jedem Flüchtling ein Dach über dem Kopf zu bieten, so Rahlf. Wie schwer das ist, zeigen die aktuellen Zahlen: In den acht Aufnahmeeinrichtungen (ohne Lübeck 6480 Plätze) leben derzeit 7140 Flüchtlinge. Besonders angespannt ist die Lage in Neumünster (2000 Plätze). Dort sind 3300 Menschen untergebracht. Die anderen Einrichtungen sind dank ihres Ausbaus im Moment nicht überbelegt. Das gilt auch für Kiel (750 Plätze/750 Flüchtlinge), Rendsburg (720/695) und Boostedt (900/755).

Nach den Plänen der Regierung sollen Kreise und Städte mit einer Aufnahmeeinrichtung bei der späteren Verteilung der Flüchtlinge weniger Nachlass erhalten. Ansonsten würden die vier Kreise ohne Zentraleinrichtung die Hauptlast tragen, neben Stormarn, Pinneberg und dem Herzogtum Lauenburg auch der Kreis Plön.

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Ein Artikel von
Ulf B. Christen
Landeshaus-Korrespondent

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