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Weniger Verkehrstote in Schleswig-Holstein

Bilanz Weniger Verkehrstote in Schleswig-Holstein

Während die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland das zweite Jahr in Folge gestiegen ist, ist die Zahl in Schleswig-Holstein rückläufig. 107 Menschen kamen 2015 bei Verkehrsunfällen ums Leben. 14 weniger als 2014.

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In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Verkehrstoten rückläufig.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa (Symbolfoto)

Wiesbaden/Kiel. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist das zweite Jahr in Folge gestiegen. Auf Deutschlands Straßen starben im vergangenen Jahr 3475 Menschen, 2,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Auch die Zahl der Verletzten habe sich erhöht, und zwar um 1,1 Prozent auf rund 393 700. Die Polizei nahm 2015 rund 2,50 Millionen Unfälle auf, ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im langjährigen Vergleich sind die Zahlen aber weiter recht niedrig. So wurde etwa 2013 mit 3339 tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern noch der niedrigste Stand seit 1950 erreicht. Die höchste Zahl hatte es 1970 gegeben — damals waren 21000 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen.

Zahl der Verkehrstoten 2015
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Als einen wesentlichen Grund für die gestiegenen Zahlen nennen die Statistiker das Wetter: Besonders der milde Winter und ein sehr warmer, trockener Frühling hätten eine Rolle gespielt: „Bei günstigen Witterungsbedingungen wird mehr und häufig schneller gefahren“, teilte das Bundesamt mit.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist das Risiko, tödlich zu verunglücken, in Brandenburg mit 73 Todesopfern je 1 Million Einwohner am größten. Über dem Bundesdurchschnitt von 43 Verkehrstoten je 1 Million Einwohner lagen auch Sachsen-Anhalt (65), Niedersachsen (59) und Mecklenburg-Vorpommern (58). Auf Schleswig-Holsteins Straßen sind 2015 insgesamt 16473 Menschen (+2,3 Prozent) verunglückt, 107 kamen ums Leben (-11,6 Prozent). 

Gemessen an der Einwohnerzahl war demnach das Risiko im Straßenverkehr zu sterben in Brandenburg mit 73 Todesopfern je eine Million Einwohner am größten; am geringsten mit elf Todesopfern je eine Million Einwohner sei das Risiko in Hamburg gewesen.

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