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Wieder Zugausfälle nach Sylt

Marschbahn Wieder Zugausfälle nach Sylt

Wegen defekter Lokomotiven müssen sich Reisende auf der Marschbahnstrecke zwischen Hamburg und Sylt am Donnerstag auf einen Zugwechsel einstellen. Reisende müssen an diesem Tag in Elmshorn in einen der Züge aus Flensburg oder Kiel umsteigen, wie ein Bahnsprecher am Mittwoch sagte.

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Wegen defekter Lokomotiven müssen sich Reisende auf der Marschbahnstrecke zwischen Hamburg und Sylt am Donnerstag auf einen Zugwechsel einstellen.

Westerland. Auf diese Weise will die Bahn verhindern, dass es auf der Strecke erneut zu ganzen Verbindungsausfällen kommt.

Am Dienstag waren 12 und am Mittwoch sogar 14 Verbindungen ausgefallen. Grund seien Lokomotiven, die Öl verlieren beziehungsweise deren Rußpartikelfilter verstopft sind, sagte der Bahnsprecher. Aktuell seien 8 von 15 Loks deshalb in der Werkstatt. Das führt derzeit zu Verspätungen und Ausfällen.

«Derzeit versuchen wir auf allen Kanälen zusätzliche Loks zu bekommen», sagte der Bahnsprecher. Für die defekten Einheiten würden auch Werkstattkapazitäten in Hannover genutzt. Die Bahn hatte den Betrieb und die Wagen auf der rund 240 Kilometer langen Strecke im Dezember von der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) übernommen.

Unterdessen forderte der DGB Bahn-Investitionsprogramm für den Norden. «Die Situation für Pendler ist schwer erträglich, nicht nur auf der Strecke nach Sylt, sondern auch in der Metropolregion Hamburg und weiteren Verkehrsknoten», sagte DGB-Nord-Chef Uwe Polkaehn. Die Kieler Landesregierung müsse in Berlin mehr Druck machen, damit mehr Investitionsmittel in den Norden flössen. «7,5 Milliarden Euro darf die Bahn AG in das deutsche Schienennetz stecken – aber davon kommt hier oben zu wenig an.»

Von lno

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