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In Haithabu beginnt die Freiluftsaison

Wikinger Museum In Haithabu beginnt die Freiluftsaison

Im Wikinger Museum Haithabu beginnt am 1. April die Freiluftsaison - kein Scherz. Das Jahresprogramm sei so umfangreich wie noch nie, sagte bei einer Pressekonferenz am Freitag die Leiterin des Museums, Ute Drews. Besucher können außerdem ab Montag Archäologen bei einer Ausgrabung zusehen.

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Ausgrabungsleiter Dr. Sven Kalmring erklärt, wie er auf dem neuen, überdachten Ausgrabungsfeld vorgehen wird - im Hintergrund die Informationsplattform, von der aus die Besucher den Archäologen bei ihrer Grabungsarbeit zusehen können.

Quelle: Sonja Paar

Schleswig, Haithabu. Die Mitarbeiter des Wikinger Museums Haithabu bei Schleswig haben sich in diesem Jahr besonders viel einfallen lassen, um für Besucher aus dem In- und Ausland attraktiv zu bleiben. Ein triftiger Grund: Das große Ausstellungsgebäude bleibt wegen Sanierungsarbeiten bis 2018 geschlossen. So stehen nun neben Oster-, Sommer- und Herbstferienspaß für Schulkinder und neben Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmarkt viele Führungen, Darbietungen wikingerzeitlicher Handwerker und Geschichtenerzähler sowie Mitmachaktionen auf dem Programm (als Download unter www.haithabu.de).

Begrüßungscontainer statt Ausstellungsgebäude und niedrigere Tarife

Mit dem Beginn der Freiluftsaison am 1. April gilt ein abgesenkter Eintrittspreis: fünf Euro für Erwachsene, elf Euro für Familien und null Euro für "Kinder unter Schwertlänge (1,20 m)". Im und am Begrüßungscontainer auf dem Parkplatz, Am Haddebyer Noor 5, beginnen alle Programme für Schulklassen, dort sind Bollerwagen ausleihbar, und dort gibt es auch die neu entwickelten Audioguides. "Das Highlight dieses Jahres wird die Ausgrabung sein", sagte Museumsleiterin Ute Drews am Freitag. Die neue wissenschaftliche Grabung beginnt am 3. April in einem Zelt oberhalb der nachgebauten Siedlung. Besucher können montags bis freitags von 9-17 Uhr den Archäologen bei ihrer Arbeit zusehen. Die wenige Tage alte Facebook-Seite "Ausgrabung Haithabu 2017" verzeichnete am Freitagnachmittag schon: "485 gefällt das". 

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Ein Artikel von
Christian Trutschel
Lokalredaktion Kiel/SH

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