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Rumäniens Präsident in Kiel mit Stiftungspreis geehrt

Würdigung Rumäniens Präsident in Kiel mit Stiftungspreis geehrt

Der rumänische Präsident Klaus Werner Johannis wurde am Mittwoch in Kiel mit dem Hermann-Ehlers-Preis ausgezeichnet. Johannis, der der deutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen angehört, erhält den Preis für seinen Kampf gegen Korruption und für mehr Rechtsstaatlichkeit in seinem Land.

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Der Vorsitzende der Hermann-Ehlers-Stiftung, Otto Bernhardt (rechts), überreicht den Preis an den rumänischen Staatspräsidenten Klaus Werner Johannis.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Der seit 2014 amtierende rumänische Präsident war eigens nach Kiel gekommen, um am Abend im Plenarsaal des Landtages den Preis von Otto Bernhardt, dem Vorsitzenden der Hermann-Ehlers-Akademie, entgegenzunehmen.

 Bernhardt lobte besonders das Engagement des Preisträgers, europäische Werte und Standards in Rumänien durchzusetzen. Zuvor hatte schon der Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Bernd Heinemann, den Staatsmann begrüßt und ihm für seinen Einsatz für Europa gedankt. „Sie stehen inmitten großer Herausforderungen für Ihr Land und für Europa. Der Preis ist eine Anerkennung Ihres bisherigen Weges. Er soll Ermutigung sein, diesen Weg weiterzugehen.“

 Seit 1975 vergibt die CDU-nahe Hermann-Ehlers-Stiftung den Preis für herausragende Leistungen für Demokratie und Freiheit in Deutschland und Europa. Preisträger sind neben Helmut Kohl und Roman Herzog auch Vitali Klitschko, Jean-Claude Juncker und Siegfried Lenz.ans

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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