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Hat der NSU Anschläge in Kiel geplant?

Zeugenaussage Hat der NSU Anschläge in Kiel geplant?

Die mutmaßlichen Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ haben einem Ex-Ermittler zufolge Anschlagsziele in Kiel ausgespäht. Der Zeuge verwies am Donnerstag im Münchner NSU-Prozess auf Pläne mit markierten islamischen, türkischen und christlichen Einrichtungen sowie einem Parteibüro der CDU.

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Kann nur sie weiter aufklären? Die Angeklagte Beate Zschäpe (links) schweigt im Gerichtssaal im Oberlandesgericht München neben ihrem vierten Anwalt Mathias Grasel.

Quelle: dpa/Peter Kneffel

München/Kiel. Die Aussagen stammen von einem ehemaligen Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes, der im Prozess am Donnerstag erstmals aussagte. Straftaten des NSU in Kiel sind bisher nicht bekannt. Der pensionierte Ermittler sagte, die eingezeichneten Ziele auf der Karte seien mit der Datenbank der Polizei abgeglichen worden.

Hauptangeklagte im NSU-Prozess ist Beate Zschäpe. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr Mittäterschaft an allen Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ vor, darunter die Serie von zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen.

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In München: Beate Zschäpe ist im NSU-Prozess die Hauptangeklagte.

Freundschaftliche Umarmungen zur Begrüßung: Überwachungsvideos aus dem Unterschlupf des NSU-Trios in Zwickau zeigen, dass Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt bis kurz vor ihrem Auffliegen Besucher in ihrem Versteck empfingen.

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