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Zugverkehr in Hamburg kurz unterbrochen

Kurdenkonflikt Zugverkehr in Hamburg kurz unterbrochen

Der Kurdenkonflikt in der Türkei hat auch in Hamburg Demonstrationen provoziert. Mit einem Großaufgebot trennte die Polizei die verfeindeten Gruppen. Das Geschehen in der Innenstadt beeinträchtigte am Sonntag erneut den Bahnverkehr.

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Polizisten hindern auf dem Steindamm in St. Georg in Hamburg eine Gruppe Kurden am Weiterziehen. Die Polizei wollte ein Aufeinandertreffen mit Teilnehmern einer türkischen Organisation verhindern, die zuvor in der Innenstadt demonstriert hatten.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Hamburg. Der Zugverkehr am Hamburger Hauptbahnhof ist am Sonntagabend erneut im Zusammenhang mit einer Demonstration kurzzeitig unterbrochen worden. Es seien Personen im Gleis gemeldet worden, erklärte ein Sprecher der Bundespolizei. Bei einer Absuche des Gleisgeländes durch Beamte und die Besatzung eines Hubschraubers sei aber niemand entdeckt worden. Nach einer Viertelstunde wurde der Bahnverkehr wieder freigegeben.

Zuvor waren nach Polizeiangaben rund 1000 Menschen dem Aufruf einer türkischen Jugendorganisation gefolgt und hatten in der Innenstadt ihre Unterstützung für die türkische Regierung im Konflikt mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK bekundet. Nach dem Ende der Kundgebung blieben zunächst rund 400 Teilnehmer in der Innenstadt.

Im Stadtteil St. Georg kamen derweil rund 250 Kurden zusammen. Die Stimmung sei aufgeheizt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hielten beide Gruppen räumlich getrennt. Auch Wasserwerfer fuhren auf. Durch den Bahnhof sei eine große Anzahl von Demonstranten und Mitglieder des linken Spektrums gezogen, sagte der Sprecher der Bundespolizei.

In Hannover war am Samstagabend am Rande von Auseinandersetzungen von Gegnern und Unterstützern der PKK ein Mensch durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Der Zugverkehr am Hamburger Hauptbahnhof war bereits am Sonnabend vorübergehend unterbrochen worden. Grund waren Ausschreitungen am Rande einer Großdemonstration gegen Rechtsextremisten

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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