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Zunehmende Staus auf der A7

Brückenabrissarbeiten Zunehmende Staus auf der A7

Die Geduld der Autofahrer auf der A7 in Hamburg war am Sonnabend gefragt: Eine Brücke sollte abgerissen werden. Das bedeutete komplette Sperrung eines Abschnitts — und Staus.

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Wegen Brückenabrissarbeiten ist die A7 zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen und dem Dreieck Hamburg-Nordwest bis zum Montagmorgen voll gesperrt.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg/Kiel. Die Vollsperrung wegen Brückenabrissarbeiten an der A7 zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen und dem Dreieck Hamburg-Nordwest hat am Sonnabend zunehmend für Staus gesorgt. Zwischen Quickborn und Schnelsen Richtung Süden stockte der Verkehr zeitweise auf rund vier Kilometern, sagte ein Sprecher der Verkehrsleitstelle. In Fahrtrichtung Norden kam es zu einem sechs Kilometer langen Stau. Auch auf den Umgehungsstraßen stockte der Verkehr zunehmend.

Am Freitagabend und Sonnabendmorgen war die Vollsperrung wegen der lange geplanten Abrissarbeiten ohne große Verkehrsprobleme gestartet. Die Staus treffen die Autofahrer nicht unvorbereitet, sagte der Sprecher weiter. Die Arbeiten seien lange zuvor angekündigt gewesen. Aufgrund der Kieler Woche und einem Halbmarathon in Hamburg wird an diesem Wochenende mit stärkerem Verkehr im Bereich der A7 gerechnet.

Noch bis Montagmorgen sind Autofahrer dort auf Umleitungen angewiesen. Die Brückenabrissarbeiten sind Teil eines der größten Lärmschutzprojekte in Deutschland. Bis Ende 2019 soll die Autobahn an drei Abschnitten nördlich des Elbtunnels gedeckelt werden. Vom 3. bis 8. Juli ist ein weiteres Abrisswochenende geplant.

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