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Missbrauch in Flüchtlingsheim: Haftstrafe gefordert

Prozesse Missbrauch in Flüchtlingsheim: Haftstrafe gefordert

Im Kieler Prozess um den sexuellen Missbrauch eines vierjährigen irakischen Jungen in einer Flüchtlingsunterkunft hat die Staatsanwaltschaft für einen 22-Jährigen zwei Jahre und zehn Monate Haft gefordert.

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Der 22-jährige Angeklagte am 09.08.2016 im Landgericht in Kiel.

Quelle: Daniel Reinhardt

Kiel. Für einen ebenfalls angeklagten 29-Jährigen plädierte sie am Dienstag in nicht-öffentlicher Sitzung auf ein Jahr und sechs Monate, wie eine Gerichtssprecherin sagte.

Die Nebenklage forderte für den jüngeren der beiden Männer ebenfalls eine Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, plädierte im Fall des wegen Beihilfe angeklagten 29-Jährigen aber wie dessen Verteidigung auf Freispruch. Gleiches beantragte die Verteidigung für den 22-Jährigen. Das Kieler Landgericht will am Donnerstag sein Urteil in dem Verfahren verkünden.

Laut Anklage stand der 29-Jährige Schmiere, während sich ein  22-jähriger Landsmann auf der Toilette der Landesunterkunft in Boostedt an dem Kind verging. Der mutmaßliche Täter und der Mitangeklagte stammen aus Afghanistan, das Opfer aus dem Irak.  

dpa

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