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Zu viel Gülle im Grundwasser

Nitratwert 40 Mal überschritten Zu viel Gülle im Grundwasser

Gülle und Gärreste aus Biogasanlagen gefährden laut EU das Grundwasser in Schleswig-Holstein. „Wir haben ein Nitrat-Problem“, bestätigt Umweltminister Robert Habeck (Grüne), „es wird zu viel gedüngt, und das gefährdet das Trinkwasser künftiger Generationen.“ Bei 40 Messstationen im Land überschreitet der Nitratwert im Grundwasser die zulässige Höchstmenge von 50 mg/l. Der Kieler Professor Friedhelm Taube, Sachverständiger der Bundesregierung, fordert dringend strengere Dünge-Gesetze.

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Der Mais ist abgeerntet – jetzt kommt der Güllewagen. Würden wie gefordert strengere Düngeregeln durchgesetzt, dürfte nur noch in einem engen Zeitfenster Gülle ausgebracht werden, damit der Stickstoff in die Pflanze und nicht in den Boden geht. Statt vom Prallteller verspritzt zu werden, müsste der Dünger per Schlauch auf den Boden aufgebracht werden.

Quelle: Wolfgang Weihs/dpa

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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Wasser ist keine übliche Handelsware. Es ist ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie betont das mit Fug und Recht. Denn allzu weit ist Deutschland nicht mit dem Gewässerschutz. Das Ziel der EU-Richtlinie – ein guter chemischer Wasserzustand – ist noch in weiter Ferne. Das Nitrat ist dafür nur ein Beispiel, aber ein anschauliches: Man hat die Biogasanlagen kräftig subventioniert, deren Auswirkungen jedoch ausgeblendet.

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