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AfD-Wähler für Neuwahl

YouGov-Umfrage AfD-Wähler für Neuwahl

Rund ein Viertel der Deutschen hadert mit dem Ausgang der Bundestagswahl so sehr, dass sie sich einen erneuten Urnengang wünschen. Besonders AfD-Wähler bereuen ihre Entscheidung. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov.

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Ein Wahlplakat der AfD mit dem Schriftzug „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“.

Quelle: dpa

Berlin. Rund 25 Prozent der Deutschen sind mit dem Ergebnis der Bundestagswahl so unzufrieden, dass sie neu wählen wollen. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Danach ist die Gruppe der Neuwahl-Befürworter deutlich größer als die derjenigen, die sich eine große Koalition aus Union und SPD wünschen (16 Prozent). Für eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen plädieren 38 Prozent.

Überraschend ist, dass unter den AfD-Wählern die Neuwahl-Befürworter besonders stark vertreten sind. Obwohl die rechtskonservative Partei bei der Wahl am 24. September auf Anhieb auf 12,6 Prozent gekommen ist, sprechen sich in der YouGov-Umfrage 62 Prozent ihrer Wähler für einen neuen Urnengang aus. Auch bei der Linken (38 Prozent) und der SPD (32 Prozent) ist der Wunsch nach einer Neuwahl verhältnismäßig hoch. Bei der FDP sind es dagegen nur 17 Prozent, bei den Grünen 14 Prozent.

Von den Wählern der Union sind sogar nur acht Prozent für eine Neuwahl. 55 Prozent befürworten dagegen ein Jamaika-Bündnis, 28 Prozent eine große Koalition, die die SPD allerdings ausgeschlossen hat. Bei Grünen (70 Prozent) und der FDP (62 Prozent) gibt es eine deutliche Mehrheit für ein Jamaika-Bündnis.

Von dpa/RND

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